Nach der ersten Nacht im Zelt wurden wir um 6:30 von Trillerpfeifen und Trommeln geweckt.
Wir entschieden uns, nicht zum Morgensport zu gehen, dafür gab es Frenchtoast und Regen zum Frühstück. Danach begann der erste Jamboreetag mit Programm: Science and Technology.
Nach einem kleinen Ausflug zum falschen Platz schossen wir zuerst Raketen aus Wasserflaschen ab und und lernten dann verschiedene Dinge über Raumfahrt und mongolische Böden. Der erste Teil war erfrischend uns spaßig, der zweite eher langweilig.
Nach dem Mittagessen folgten wir unserem eigenen Programm und erkundeten die Umgebung und den Platz. Wir ließen uns im Schatten an einem Café nieder um zu essen, zu trinken und zu reden.
Am Abend fand die große Eröffnungszeremonie statt, bei der Till die deutsche Flagge schwenkte um Deutschland als anwesende Nation zu repräsentieren. Die Feier bestand aus vielen spektakulären Acts und weniger spektakulären Reden von Politikern.
Während einige die nähere Umgebung des Platzes erkundeten, stieg in der Arena eine Hüpfparty, an der der Rest teilnahm. Nachdem sich alle wieder an den Zelten getroffen hatten, gingen alle erschöpft vom Rumlungern und Rumspringen schlafen.
Geschrieben von Nora Se. und Simon.
Heute, als wir in der Frühe aus dem Hostel ausgecheckt haben, wurden wir mit dem Bus zum Jamboree gefahren. Dort wurden wir sowohl von den Menschen als auch von der Hitze herzlich begrüßt.
Nach dem Aufbau der einzigen Schwarzzelte hier und einer kurzen Sicherheitseinweisung konnten wir schon erste Kontakte mit anderen Pfadfindern knüpfen. Nach einer ewig langen Einkaufstour und einem zeitlich unglücklichen Schauer während des Kochens konnten wir das Essen endlich genießen. Einige Pfadis erkundeten die Gegend bereits und stiegen auf die wunderschönen Hügel von denen wir umgeben sind. Außerdem wurden schon einige Halstücher und Aufnäher getauscht. Hoffentlich werden die nächsten Tage ebenso ereignisreich!
Am Abend fand noch eine Sub-Camp-Party statt mit vielen musikalischen und tänzerischen Performances. Auch wenn wir kaum ein Wort verstehen konnten, da alle Ansprachen auf mongolisch gehalten worden, ein rhythmisches Klatschen auf Handzeichen haben auch wir dann noch geschafft.
Wir sind sehr gespannt, was uns morgen erwarten wird!
Mit etwas Verspätung hier der Bericht über unseren 3. Tag in der Mongolei, geschrieben von Louisa und Nora Sch.
Nach einer kurzen Nacht starteten wir unseren vorerst letzten Tag in Ulaanbaatar.
Am Morgen besuchten wir zwei Museen. Zuerst besichtigten wir das Museum of Mongolian Dinosaurs. Dieses Museum war beeindruckend weil fast alle dort ausgestellten Knochen Originale sind. Außerdem wurde uns erklärt, dass die Skelette aus der Mongolei stammen, da dort die einst von Dinosauriern bewohnte Wüste Gobi liegt.
Vor dem Museum fanden wir eine kleine aber feine Kirmes vor. Wir stellten den Platz auf den Kopf indem wir mit elektrischen Fahrzeugen, die sich teilweise drehten und Musik abspielten, unsere Runden drehten.
Nach dieser Spasseinheit folgte wieder etwas Kulturelles: Das Nationalmuseum der Mongolei.
Hier lernten wir die geschichtliche Entwicklung der Mongolei kennen und bewunderten die aufwendigen Verzierungen der traditionellen Kleider.
Erstaunlicherweise waren die Eintrittspreise sehr niedrig: Kinder bezahlen etwa 1000 T, umgerechnet etwa 40 Cent!
Im Anschluss hatten wir Freizeit. Die Leiter waren hungrig und gingen deshalb essen. Aufgrund ihres Hungers bestellten sie sich recht große Portionen die im Endeffekt zu groß waren und sicher für drei gereicht hätten. Danach besuchten sie einen riesigen Souvenirshop.
Die Pfadis ließen sich im Tom n Toms Café nieder. Einige von ihnen gingen zurück ins Hostel, andere gingen spazieren und der Rest blieb bei Eistee im Café. Wir hatten zudem ein kleines Fotoshooting mit einer chinesischen Reisegruppe, deren Kinder noch nie Menschen mit blonden Haaren gesehen haben.
Am Abend gingen wir in einem veganen Restaurant gleich um die Ecke essen. Dies war besonders für die Vegetarier unter uns ein Gaumenschmaus.
Zurück im Hostel fingen wir an, aufzuräumen und unsere Rucksäcke für das Jamboree am nächsten Tag zu packen.
Der nächste Bericht wird nicht lange auf sich warten lassen also freut euch schonmal auf Bilder von wunderschöner Landschaften und Jamboree-Feeling!
Nach einem erholsamen 10-Stunden-Schlaf starteten wir heute in unseren zweiten Tag in Ulaanbaatar. Um unserem Bildungsauftrag als Leiter auch gerecht zu werden, stand heute Kultur und Bildung auf dem Plan! Wir machten uns also mit dem Bus auf zum Bogd Khan-Winter-Palast-Museum, einer alten Residenz des Königs mit vielen schicken Teppichen an der Wand.
Auf dem Rückweg durchquerten wir noch eine Shopping Mall und wurden anschließend von einem plötzlichen Platzregen überrascht. Da es in Ulaanbaatar kaum Gullis gibt, waren die Straßen sehr schnell überflutet.
Trotz alledem waren wir voller Motivation und tanzten auf dem Chinggis-Khaan Platz für unser Video. Während die Leiter noch eine weitere Tempelanlage besuchten, dümpelten die Pfadis weiter durch die Stadt und besuchten den hiesigen Outdoorladen.
Für nachher haben wir noch einen guten Tipp zum Abendessen erhalten: ein traditionelles mongolischen Restaurant gleich um die Ecke unseres Hostels! Ein perfekter Abschluss für einen bewegungsintensiven Tag.
Edit: Es hat sehr gut geschmeckt! Und ein paar Sachen waren durchaus exotisch 😉!
Wir sind alle gut angekommen und konnten schon das Viertel um das Hostel Legend Hills erkunden. Am Flughafen von Ulaanbaatar haben wir bereits Pfadfinder aus Frankreich kennen gelernt und heute Abend zieht noch ein Pfadfindertrupp aus Malaysia in unser Hostel. Bleibt neugierig.
Am letzten Wochenende fuhren wir auf unser diesjähriges Pfingstlager: Seit langem ging es noch einmal zum DPSG-Bundeszentrum nach Westernohe. Wir waren das letzte Mal vor fünf Jahren dort und waren gespannt was sich seitdem geändert hat.
Der Reisebus verließ Langerwehe gegen 16:30 Uhr und erreichte den Westerwald ein paar Stunden später. Gegen 20:00 Uhr kamen die Langerweher am Kirschbaum-Zeltplatz an und konnte mit dem Zeltaufbau beginnen. Der Vortrupp, bestehend aus Peter und mir, hatte das Zeltmaterial schon ausgeladen.
Zur traditionellen Aufbauendzeit von 22:00 Uhr stand auch das letzte Zelt und es konnten die vorbereiteten Hot Dogs gegessen werden. Für die Kleineren war dann Bettgehzeit, während die Älteren ihren ersten Pfingstlagerfeuerabend genießen konnten.
Am Samstag erwarteten uns sommerliche Temperaturen und wir konnten in kurzen Hosen auf Entdeckungstour durch das Lager gehen. Auf dem zweiten DPSG-Zeltplatz auf der anderen Hügelseite (Altenberg) sind eine Reihe von Aktionen aufgebaut, die Alt- und Jungpfadfinder besuchen können. Es gibt viele Projekte mit internationalem Thema und internationaler Kollaboration, Wahlbox-Bastelei für Jungpfadfinder, gesellschaftspolitische Info-Aktionen, einen großen Stand des Rüsthaus, bei dem sich alle mit DPSG-Swag eindecken können, und vieles mehr. Bei uns kommt keine Langeweile auf.
Nach einem leckeren Abendessen gehen wir gemeinsam zum Konzert, bei der uns die junge Cover-Band SPONTAN« den Abend musikalisch versüßt. Vor der Bühne tanzt es sich am besten!
Nachdem wir den Abend über bereits Blitze aus der Ferne begutachten durften, kommt der Regen in der Nacht zum Sonntag auch zu uns. Und es regnet ganz schön! Beim Lagerfeuer gegen Mitternacht sind wir fasziniert davon, wie laut der Regen unterschiedlicher Intensitäten ist. Fasziniert, bis sich der Hering des Leiterzelts aus dem lockeren Boden löst und die Zeltbelegschaft in die Aufeinhaltsjurte zum Trocknen und Schlafen umziehen muss.
Der Sonntag startet wieder mit bestem Wetter und auch heute gehen die einzelnen Stufen selbstständig über den Platz und erkunden die verschiedenen Posten. Ein paar von uns treibt es auf eine kleine Dreistundenwanderung zur Krombachtalsperre.
Am Abend findet der Campfire-Abend statt, bei dem unser Singekreis die letzten Lieder spielt. Ich habe die drei Lieder (plus Geburtstagszugabe) aufgenommen. Ihr findet den Zusammenschnitt direkt vor den Fotos weiter unten. Ich finde, unsere Gruppe hat toll gesungen – und ich bin mir sicher, das sahen auch die restlichen anwesenden Campfirerer so.
Am Montagmorgen klingelt früh um 7:00 Uhr der Wecker. Wir sind die erste Gruppe, die vom Platz abgeholt wird und gegen 11:30 Uhr ihre Heimreise antritt. Der frühe Vogel fängt den Hering! Wir bauen fix unsere Zelte ab – fast alle trocken! – und liegen so gut in der Zeit, dass wir uns sogar schon um 11:00 Uhr zum Busparkplatz aufmachen können.
Ein tolles Pfingstlager mit dem gesamten Stamm, vielen spannenden Aktionen, und meistens gutem Wetter. Gerne wieder!