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Die Handy-Recycling-Aktion wurde erfolgreich beendet!

Artikel, Fotos und Termine — auf dieser Seite berichten wir über unsere Gruppenarbeit sowie von unseren Projekten und Lagern.

Jede Woche treffen sich unsere vier Altersstufen zu ihren Gruppenstunden und fahren immer wieder zu Ausflügen oder Lagern.

Mehr über uns und unsere weltweite Pfadfinderbewegung erzählen wir euch unter »Der Stamm«.

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Allzeit Bereit,
eure Pfadfinder Langerwehe

Tag 6: Bergfest

Es ist Samstag. Es ist die Mitte des Lagers. Es ist Bergfest-Tag!

Das Bergfest wird bei uns immer begleitet von Aufführungen der einzelnen Altersstufen. Dafür haben die Lagerteilnehmer den gesamten Tag Zeit, sich einen Beitrag für den Abend zu überlegen und sich das passende Kostüm zu schneidern. Als zusätzliche Schwierigkeit müssen in den Aufführungen zehn Begriffe vor kommen, die das Lager charakterisieren (und vermutlich auch nur für Teilnehmer des Lagers Sinn ergeben). Unter ihnen zum Beispiel Zeitmaschine, Fuchs, Göttersturz und Laser.

Auch das Lager selbst zeigt sich für das Bergfest von seiner besten Seite. Wir räumen etwas auf und bauen eine kleine Bühne auf, die wir mit Wimpeln schmücken, die in den letzten Workshops erstellt wurden. Ein Luxusbuffet der Küche zum Abendessen rundet den Festtag ab.

Um 20:00 (eigentlich ja um 19:30, aber die Leiter mussten auch noch ihren Beitrag üben; sorry) startet das Bergfest. Die Wölflinge führen ein Theaterstück auf, in dem sie mit Sherlock Holmes auf die Suche nach geklauten Zeitkristallen gehen. Die Juffis zeigen das Theaterstück »Zeitreisen leicht gemacht – oder auch nicht«, das von der ersten Reise der Zeitmaschine von Doktor Funk handelt. Die Pfadis präsentieren Nachrichten aus aller Welt und Zeit. Die Rover führen ein verrücktes Theaterstück auf, das von Fahrrädern, dem Business-Olymp und Wikingern handelt. Die Leiter fehlen natürlich nicht unter den Aufführenden und zeigen ihre Interpretation von Wespside-Story (die Wespas kämpfen gegen die Roborteros).

Alle Stücke sind außerordentlich lustig und eins kreativer als das andere. Wir hatten eine tolle Zeit!
Zu guter letzt wird noch das beste Kostüm des Abends prämiert. Es gewinnen zwei Rover, Simon und Louisa, die per Klatschbarometer demokratisch gewählt werden.

Auch heute endet dieser Abend mit einem Lagerfeuer, das besonders spät noch besucht ist. Kein Wunder: Aus Feiertagsgründen findet das Frühstück morgen später statt. Ausschlafen!

Tag 5: Burg Trifels; Wasser

An Tag fünf unseres Lagers nehmen wir die Einladung Zeus’ an und machen einen Ausflug zu seiner Akropolis. Die Akropolis ist in dem Fall die Burg Trifels, die aus dramaturgischen Gründen temporär ihren Namen wechselte.

Per Bus fahren wir zum Parkplatz am Fuße der Burg und wandern die restlichen Meter zu Fuß. Vor Ort haben wir einige Stunden Zeit, die alte Burg zu erkunden und uns über die reichhaltige Geschichte zu informieren – und die tolle Aussicht zu genießen. Am Nachmittag geht es wieder via Bus zurück zum Platz.

Gerade rechtzeitig sind die Tagesrucksäcke ausgepackt als das angekündigte Gewitter über den Platz hereinbricht (als hätte der Wettergott extra auf uns gewartet). Alle Lagerbewohner verteilen sich auf die Zelte und schauen, dass soviel wie möglich trocken bleibt. Meistens klappt das auch ganz gut – Wöflingszelt und Oase machen aber tiefergehende Bekanntschaft mit dem in diesem Jahr besonders seltenen Sommerregen (der Boden ist besonders trocken…). Auch eine wichtige Erfahrung für das Lagerrepertoire. Nach abgeklungenem Regen und Bestandsaufnahme, hängen wir alle nassen Sachen zum Trocknen auf.

Ein aufregender Tag nimmt auch heute sein Ende mit einem Lagerfeuer, das wegen der feuchten Luftumstände heute in unserem Jurtenzelt stattfindet. Natürlich werden auch hier wieder die Kommentare unter den Beiträgen dieses Sommerlagertagebuchs vorgelesen. Wir alle freuen uns immer sehr über Grüße aus der Zivilisation.

Tag 1: Eine frühe Reise

Nachdem wir bereits am Sonntag, 12. August, den Materialtransport in bester Tetris-Manier beladen hatte, ging unser Sommerlager so richtig am Montagmorgen um 6:30 los: Unsere Busreise startete am Pfarrheim in Langerwehe.
Auf der Hinfahrt nach Waldhambach konnten wir noch nicht alle Sitzplätze des Busses besetzen. Unsere Rover hatten sich bereits am Donnerstag auf den Weg gemacht. Mit dem Fahrrad (und Zug) zogen sie südwärts und errichten bereits am Sonntagabend den Zeltplatz. Während noch die letzten Reste des Roverfrühstücks weggepackt wurden, kommt auch schon der Reisebus mit dem Rest des Stammes gegen 10:30 an.

Bei einsetzendem Regen können wir schnell voller Elan starten und unsere Zelte aufbauen. Kothen, Jurten, Rundzelte, eckige Zelte, Küchenzelte, Aufenthaltszelte; wir haben ganz schön viel Zeltmaterial dabei. Aber wir verbringen ja auch zwei Wochen hier vor Ort.

Otto, der Zeltwart, weist uns in die Gegebenheiten des Platzes ein, der wunderbar in einem kleinem, waldigen Tal bergauf von Waldhambach liegt. Mit der schönen Lage kommt leider die Abwesenheit sämtlicher Funkstrahlen. Wundert euch also nicht, dass etwaige Rezipienten im Lager nicht direkt reagieren; der Autor dieser Zeilen musste erst einige Kilometer fahren um euch mit den Lagerfotos zu versorgen.

Um 18:30 gibt es pünktlich das heutige Abendessen: Wraps. Ein Klassiker im Stamm, der sich insbesondere für den ersten Tag anbietet, bei dem die Küche erst noch eingerichtet werden muss. Der Aufbau streckt sich noch bis zur Dämmerung weiter und stoppt erst mit der ersten offiziellen Lagerrunde, bei der auch zwei Gäste ins Lager kommen. Aber dazu morgen mehr.

Dieser Abend wird natürlich standesgemäß mit einem Lagerfeuer beendet, bei dem sich bei Vielen die müden Augen schnell als ganz schön schwer erweisen.

Start des Sommerlagers 2018

Am Montag, 13. August, startet unser diesjähriges Sommerlager. Es geht nach Waldhambach in die Pfalz auf den Jugendzeltplatz Kaiserbachtal.

Für die Rover ist das Sommerlager bereits am Donnerstag, 9. August, gestartet. Sie sind auf ihren Fahrrädern Richtung Süden gezogen. Wir hoffen, zeitgleich am Montagmorgen vor Ort anzukommen.

Wie in den Jahren zuvor werden wir euch auch dieses Jahr hier wieder live mit Fotos vom Lagergeschehen versorgen. Neu in diesem Jahr: Wir werden kurze Schnipsel auf Instagram veröffentlichen. Folgt uns unter @dpsglangerwehe!

Wir freuen uns über eure Kommentare, die wir auch in diesem Jahr wie gehabt als »Nachrichten aus der Zivilisation« regelmäßig in unseren Lagerrunden kund geben werden.

Wir freuen uns auf ein tolles Lager!

#pfalz18

Pfingstlager 2018

Am Pfingstwochenende letzte Woche waren wir auf traditioneller Pfingstfahrt. Dieses Jahr hat es uns nicht zum Bundeszentrum nach Westernohe getrieben (wo wir ja sonst häufig hinfahren), sondern dieses Jahr hat unser Diözesanverband (DV) ein DV-weites Lager im Diözesanzentrum Wegberg veranstaltet. Gemeinsam mit 1700 Pfadfinder aus der Großregion Aachen verbrachten wir großartige vier Tage unter dem Motto »zeitlos«.

Wir zelteten zusammen mit anderen Stämmen aus dem Bezirk Düren im Bezirksdorf. Dort gab es Essen, Lagerfeuer und auch Aktionen abseits des Programms, das der DV vorbereitet hat. Und das DV-Programm war vielfältig! Samstag gab es für Kleingruppen unterschiedliche Stationen, die sie auf dem großen Platz und darüber hinaus anlaufen konnten. Sonntag war dann stufengerechtes Programm organisiert, bei dem jede Stufe etwas anderes machte. Wann hat man schonmal Gelegenheit mit hunderten anderen Pfadis zu pfadfinden?!

Samstagabend gab es ein großes Fest im Bezirksdorf, bei dem die Stämme aus dem Kreis Düren im Wegbergvision Song Contest gegeneinander antraten. Die Gesangsdarbietung unseres Stamms (ihr könnt sie weiter unten anschauen) wurde auf den zweiten Platz gewählt, ganz knapp hinter den tollen Vorstellungen aus Jülich. Herzlichen Glückwunsch!

Unser Juffi Jens hat ein paar Worte über seine Erfahrungen auf dem Lager geschrieben:

Am Samstag nach der Morgenrunde haben wir Juffis uns einen Workshop ausgesucht. Wir nahmen den Biobauernhof. Auf dem Biobauernhof haben wir eine Suppe und eine Frittata gekocht und das fleischlos! Danach haben wir eine Rundfahrt mit einem Traktor gemacht.
Sonntag hatten wir Stufentag. Wir Juffis haben in Wegberg verschiedene Stationen gemacht um so einen grauen Typen loszuwerden. Am Abend haben wir dann den grauen Typen ins „Zeitlos“ verbannt! Dann waren wir Juffis bei der Party mit einem DJ und einer Band (Ich fand den DJ besser).
Am Montag hatten wir noch einen Gottesdienst im Großzelt. Anschließend war dann auch schon der Abschied da. Dann haben wir die Zelte abgebaut und sind nach Hause gefahren.

Auch Pietro, einer unserer Wölflingsleiter, hat ein paar Sätze verfasst:

Am Samstagmorgen waren alle Wös trotz einer Nacht in ungewohnter Umgebung bereits früh hellwach und munter und freuten sich auf einen spannenden Tag voller Workshops. Zuerst ging es zum Süßigkeiten-Kiosk, dann zur Hüpfburg, später ging dann jeder seinen eigenen Weg. Manche machten lustige Fotos in Kostümen, andere spielten Geräusch-Memory und fanden heraus, wie es sich anfühlt einen Rollstuhlfahrer durch einen Slalom-Parcours zu schieben, ohne etwas zu sehen, versuchten sich am Lippen-Lesen und vieles mehr. Zwei Mutige gingen sogar in eine Metzgerei und sahen, wie Wurst hergestellt wird. Mancher konnte auch selbst mitgebrachte Sachen batiken, und sich schminken lassen. Am nächsten Tag halfen die Wös dann Wölfi dabei, die Umwelt zu retten, indem sie fleißig Workshops besuchten. Zum Beispiel konnte man chemische Experimente durchführen, oder bei den Kim-Spielen seine Sinne testen, indem man Gerüche und Geschmäcke wiedererkennt und Gegenstände ertastet. Damit waren sie sehr erfolgreich und retteten die Zukunft. Am Montag hieß es dann aufräumen, Sachen packen und Zelt abbauen. Einige verlorene Gegenstände tauchten dabei wieder auf.

Wir ihr last, bauten wir Montagmittag unsere Zelte wieder ab, verpackten sie in Kisten und machten uns wieder auf den Weg nach Langerwehe. Ein tolles Lager mit super Wetter lag hinter uns – und ein gutes Training für unser Sommerlager, bei dem wir schon in ein paar Monaten wieder unsere Zelte aufschlagen werden.


Herbstfahrt 2017: Hohes Venn und die Eifel

Am Abend des 30. Septembers haben wir uns alle auf dem Naturcampingplatz in Hergenrath getroffen. Unser Vortrupp hatte netterweise schon Feuer gemacht und unsere Zelte aufgebaut, als der Rest der Truppe eintraf. Da es schon relativ spät war, haben wir nur noch einen schnellen Obstsalat mit Quark gemacht und am Lagerfeuer geredet.  Als das Feuer langsam ausging, verzogen wir uns ins in die Kothe, mit Ausnahme von Andrik und Till, die lieber draußen in ihren Hängematten schlafen wollten.
Am nächsten morgen frühstückten wir kurz und dann ging es auch schon schnell los. Nach ungefähr 15 min erreichten wir schon den ersten Zwischenstopp des Tages: eine stillgelegter Kalkhofen. Da mussten wir natürlich erst mal auf Erkundungtour gehen. Neben zwei verrosteten Autos und Stalakmiten/Stalaktiten fanden wir auch eine Säge, die wir als Andenken mitgenommen haben.
Nachdem wir dank kompetenter Kartenführung einen kleinen Kreis gelaufen waren, kamen wir mittags in Eupen an. Dort sind wir einkaufen gegangen und haben eine ausgiebige Pause gemacht. Dann ging es weiter. Als wir wieder im Wald waren suchten wir uns einen schönen Schlafplatz am Waldrand. Als Abendessen gab es Käsespätzle (mhhm!!) und kurz danach vielen die meisten schwer erschöpft in die Betten.
Am nächsten Morgen ging es dann weiter zur Eupener Talsperre, und von da aus Richtung Roetgen, da vier von uns uns leider verlassen mussten. Bevor wir aber in Roetgen ankamen, haben wir noch einen „sweet spot“ im Wald gefunden und eine ausgiebige Pause eingelegt. Nachdem wir in Roetgen dann unsere vier Nachhausefahrer verabschiedet hatten, machten wir uns auf die Suche nach einer Kirche um uns dort einen Schlafplatz zu erfragen. Nach ein bisschen Herumtelefoniererei sind wir von der Pfadfinderinnenschaft St. Georg in Roetgen aufgenommen worden und durften in ihrem Haus schlafen. Da es erst nachmittags war, alle aber sehr müde und fertig vom langen Wandern waren, beschlossen wir demokratisch den örtlichen Lieferdienst anzurufen und Essen zu bestellen. Den Rest des Abend verbrachten wir dann damit, Wer wird Millionär und andere Spiele zu spielen.
Am nächsten morgen machten wir uns dann auf in Richtung Monschau. Zuerst liefen wir ein sehr schönes Stück auf dem Eifelsteig und bogen dann ins Venn ab. Alle waren begeistert von der kargen Moorlandschaft („das ist fast noch besser als die Mongolei!“), allerdings entschieden wir uns dann doch dafür nur den kürzeren Weg zu nehmen. Das war auch nicht die schlechteste Idee, da wir uns erst mal kräftig verirrten und dann mit dem Kompass durch den Wald irrten. Doch irgendwann hatten wir eine Schutzhütte im Wald gefunden, in die unsere fünf Isomatten auf den Milimeter genau passten. Wir fingen an zu kochen und dann gab es ein superleckeres Curry. Abends, in unsere Schlafsäcke gekuschelt, las Peter uns noch ein paar Gutenachtgeschichten vor, bevor wir dann alle erschöpft einschliefen.
Als uns die Sonnenstrahlen am nächsten Tag weckten, packten wir schnell alles zusammen und liefen los in Richtung Monschau. Der Weg führte uns entlang der Rur und war wirklich sehr schön. In Monschau angekommen probierten Peter und Luise sich durch das große Senfangebot, dann zählten wir unser übriges Geld und hatten glücklicherweise noch genug, um uns in eines der Cafés zu setzen und unsere schöne Woche ruhig ausklingen zu lassen.

Gut Pfad

Luise