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Uptown Pfad

Erinnert ihr euch noch an das Sommerlager letztes Jahr in Waldhambach? Mitten in der Pfalz begaben wir uns auf eine zweiwöchige Zeitreise mit Dr. Funk und SCOUTT 3000, quer durch die Zeitgeschichte um den Stammesfuchs zu finden.

Unsere Reise haben wir dokumentiert. In Videoform. In funkiger Videoform.

Wir präsentieren: Unser Tanz-Video aus dem Sommerlager 2018 in Waldhambach; »Uptown Pfad«!

Vorhang auf und viel Spaß!

This is the Pfad to Amarillo VII (2018)

Vielleicht erinnert ihr euch noch: Letztes Jahr waren wir im Sommerlager und hatte eine tolle Zeit in Waldhambach (es gibt Foto-Beweise).

Natürlich wäre so ein Langerweher Sommerlager kein Langerweher Sommerlager wenn wir nicht auch fleißig Videos gedreht hätten! Nach langer Reifezeit ist hier das erste – unser Traditionsvideo: Die Lagertour zu Way to Amarillo.

Et voila, Pfad to Amarillo VII:

Juffi-Herbstlager 2018

Am 27.Oktober 2018 brachen wir – 8 Juffis und 3 Leiter – zu unserem Herbstlager 2018 nach Hergenrath in Belgien auf.
Wir kamen um 14:00 Uhr an einem wunderschönen Naturcampingplatz an, wo wir dann auch direkt die Jurte aufbauten. Nachdem wir etwas Freizeit hatten, startete das Programm, das aus einem Spaziergang mit einem Esel bestand. Erst waren wir nicht so begeistert, doch als wir den Esel besser kennenlernten, schlossen wir ihn sofort in unser Herz.
Auf den Spaziergang durften drei von uns auf ihm reiten, was laut ihnen sehr wackelig war. Auch ohne Reiter war der Esel, Hudini, sehr stur und aß alles, was ihm in den Weg kam.

Als wir auf den Platz zurückkehrten, erwartete uns eine Flasche frischer Ziegenmilch, die die Besitzerin des Esels, die auch Ziegen besaß, vorbeigebracht hatte.
Wir machten ein Feuer, worauf wir das von Nele selbstgekochte Essen aufwärmten.
Es gab Nudeln mit Tomatensoße und Käse, was sehr lecker schmeckte. Danach legten drei von uns ihr Versprechen ab, was wir gebührend mit Chai am Feuer feierten. Anschließend machten wir eine kleine Singerunde. Da wir müde vom Tag waren, schliefen wir auch bald ein.
In der Nacht wärmte uns Gustav, der neue Jurtenofen. Die meisten von uns froren nicht, obwohl die Nacht recht kalt war.

Am nächsten Morgen wachten wir um 8:00 Uhr früh auf und machten sogleich ein Feuer, da es außerhalb des Schlafsacks sehr kalt war. Zum Frühstück gab es Brote, die wir alle, rund ums Feuer sitzend, verzehrten. Danach startete der Abbau: Isomatten wurden zusammengerollt, Rucksäcke gepackt. Der Abbau der Jute ging schnell und so waren wir 30 Minuten, bevor die Eltern kamen, fertig. Wir machten eine kurze Reflexion des Lagers, die überwiegend positiv ausfiel. Dann kamen die Eltern und wir brachen müde, aber zufrieden, nach Hause auf.

Alles in Allem war es ein sehr gelungenes Lager, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird – denen besonders, die noch nicht mal eine Woche danach in die Pfadi-Stufe hoch gehen würden.

Das war das Sommerlager 2018

Das Sommerlager 2018 in Waldhambach in der Pfalz ging am Samstag, 25. August, zu Ende. Um 17:30 erreichte der Bus Langerwehe und dank tatkräftiger Unterstützung von vielen Eltern und Freunden konnten wir alles Material schnell wieder an Ort und Stelle bringen. Vielen Dank dafür!

Tag 12: Letzter Tag

Es ist Freitag, der letzte Tag im aufgebauten Lager. Die Zeitreisegeschichte knüpft in der Morgenrunde da an, wo wir am Abend zuvor gestoppt hatten: Doktor Funk und SCOUTT 3000 wollen den letzten Schritt tun um die Fabeltiere zurückzuholen. Der Stamm reist zurück in die Zukunft ins Jahr 2981. Dort überzeugen sie Fancy Funk, dass Funk tatsächlich eine funkige Musikrichtung ist – der Grund, warum es in Zukunft zum Zerwürfnis kommen würde. Der junge Doktor Funk versöhnt sich mit seiner Tochter und Fancy Funk wird nie den Plan schmieden, Fabeltiere zu stehlen. Happy End!

Am Rest des Tages gilt es die Traditionen im Stamm einzuhalten, die so ein letzter Tag gebührt. Nach einem erstaunlich schnellen Videodreh beginnt der Abbau des Lagers. Auch wenn es anfänglich noch regnet, so hört es bald auf und wir schaffen es, die allermeisten Zelte trocken einzupacken. Welch Glück! Die nächste Nacht werden wir in einem Haus am Zeltplatz übernachten.

Zwischendurch findet die Lagertaufe statt, bei der wir die erste Lagerteilnahme von sechs Pfadfindern feiern. Gemeinsam mit anderen Lagerbewohnern durchlaufen sie einen Parcours und machen tiefe Bekanntschaft mit verschiedenen Elementen.

Der Tag endet mit einem leckeren orientalischen Essen (ganz in Tradition des letzten Tages) und (vermutlich) einem Lagerfeuer.

Tag 11: Singewettstreit

Am Donnerstag reisen wir endlich in den Orient. Zufälligerweise entdecken wir dort das Plakat eines Singewettstreits, bei dem es als Belohnung die Figur eines Elefanten mit goldenen Stoßzähnen gibt. Unsere Pfadfinderdetektive zählen eins und eins zusammen und vermuten, dass sie vielleicht den Dieb ihres Tieres dort treffen werden. Natürlich beschließen wir am Singewettstreit teilzunehmen.

Bis dahin ist noch einiges an Zeit, die zum Teil mit Proben bestritten wird und zum Teil mit Besuchen von Workshops. Auch im Orient gibt es verschiedene Stationen, an denen kreativ gearbeitet werden kann: Kerzen gießen, Henna malen und Geschichten aus tausend und einer Nacht lauschen.

Um 20:00 ist es dann soweit und der Schah lädt zum Singewettstreit. Viele verschiedene Gruppen aus allen Stufen (und darüber hinaus) treten mit musikalischen Beiträgen am Abend an. Eine ist besser als die Andere; es gibt stille Kundgebungen selbstgeschriebener Lieder, laute Gemeinschaftsproduktionen von Erdbeersongs, umgedichtete Lagerhits, hohe Liedkunst und ein unterhaltsamer Beitrag zweier Italiener.

Leider konnte es den Hauptpreis am Ende des Abends nicht geben, denn der Dieb hat tatsächlich zugeschlagen und den Elefanten geraubt. Anstelle dessen findet sich ein digitales Tagebuch, das wir uns alle anhören. Es stellt sich heraus, dass die Diebin Fancy Funk ist, die Tochter von Doktor Funk, die durch die Zeit reist um sich an ihrem Vater zu rächen. Der hatte vor lauter Funk nämlich nie Zeit für sie. Ein Skandal!

Wir werden uns am morgigen Tag mit der Lösung des Problems weiter auseinandersetzen. Für heute haben wir genug und gehen lieber zum Lagerfeuer.