Sommerlager 2026: Tag 1 & 2 – Anreise & Aufbau

Tag 1

 Nach einer ausgiebigen Verabschiedung am Bahnhof in Langerwehe stieg die Reisegruppe in den Zug und machte sich auf den Weg nach Kolbermoor. Ohne Verspätung oder Probleme ging es dann über Köln und München nach Kolbemoor. Dort mussten wir vom Bahnhof noch ca. 40 min zum Platz in Oberhart laufen, das war in der Nachmittagssonne doch recht warm, weshalb Mättes mit seinem Pickup kam, um unser Tagesgepäck einzusammeln. Ohne die Rucksäcke sind wir dann den letzten Kilometer zum Zeltplatz quasi geflogen.

Angekommen konnten wir erfreut feststellen, dass alle Gemeinschaftszelte schon vom fleißigen Vortrupp aufgebaut worden waren. Nach kurzer Pause ging es also ans Aufbauen der Schlafzelte.

Nach leckerem Milchreis zum Abendessen und einer kleinen Abendrunde ging es für die meisten schon recht früh ins Bett. Aufgrund der aktuelle Waldbrandgefahrenlage gibt es erstmal kein Lagerfeuer für uns – wir hoffen sehr auf ein wenig Regen, damit wir die Abende am Lagerfeuer ausklingen lassen können. Aktuell müssen eine kleine Lampe abgedeckt mit einem orangenen Tuch zusammen mit Lagerfeuergeräuschen aus dem Lautsprecher in der Feuerschale ausreichen, um Stimmung zu erzeugen.

 

Tag 2

Zur Morgenrunde gab es Besuch von Flip und Flop, die uns dieses Lager durch unsere Geschichte führen – außerdem haben wir den Zaubere Randomius Reiner kennengelernt, der nach seiner mittelharten endlich auch die oberharte Zaubererprüfung bestehen muss. Dafür muss er ein Portal in eine andere Welt erschaffen – und braucht unserer Hilfe! Deshalb gab es für alle eine passende Ausrüstung – unsere diesjährigen Lager- T- Shirts, designt von Mara und Ronja.

Als Tagesprogramm stand das restliche Aufbauen an, alle Zelte wurden regensicher gemacht und mit Hutzen ausgestattet, der Platz ein wenig dekoriert und erkundet. Die Wölflinge und Juffis haben den Wald nebenan unsicher gemacht und die kleinen Wasserpistolen entdeckt, während die Pfadis und Rover sich die Zeit mit Schach, Flip Seven, Mischwals und andere Spielen und Napping verbracht haben.

Abends gab es dann – immer noch ohne Lagerfeuer, wir warten noch auf den heiß ersehnten Regen- eine kleine Singerunde und zahlreiche Spielerunden Tempel des Schreckens und Werwölfe. Zuvor kamen Flip & Flop und berichteten, dass bei der oberharten Prüfung von Randomius ein Unfall passiert ist, und er ein Portal aus dem Märchenbuch in die echte Welt geöffnet hat- prompt kamen verwirrte Märchengestalten zu Besuch – Rumpelstilzchen, die Prinzessin von der Erbse und Ringedewingede von den 4 wilden Fräulein tanzen kurz munter und verwirrt um unsere Abendrunde. Danach tanzten unsere Lagersongtänzer weniger verwirrt durch die Runde und zeigten den diesjährigen Lagertanz, damit die Rover bei ihrem abendlichen Ausflug ins Dorf direkt ein wenig Tanzvideomaterial sammeln konnten.

Gut Pfad,

Luise &  Ann- Sophie

 

 

Sommerlager 2026 – Rover-Pfadi Fahrt

Am Mittwochmorgen ging es für wenige Pfadis und einige Rover mit den Leiter*innen Michi und Nora am Langerweher Bahnhof los. Wir sind pünktlich mit der Bahn am Tegernsee in Bayern angekommen.  Dort mussten wir uns erstmal orientieren und unseren Weg auf der Karte finden. Während unserem ersten steilen Anstieg wollten wir eigentlich die Sonnenfinsternis beobachten, jedoch wussten wir nicht, dass wir einfach nur die Brillen hätten anziehen müssen, und haben sie deswegen verpasst. Dafür haben wir nach unserem kalten Abendessen gemeinsam den Sternenhimmel betrachtet und ganz viele Sternschnuppen gesehen. Daraufhin haben wir uns in unsere Schlafsäcke verkrochen. Einige konnten besser schlafen als andere, da Oskar in der Nacht durch Wildschweingeräusche aufgewacht ist. Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass dies nur das gemischte Schnarchen unserer Gruppe war.

Nach dem Frühstück haben wir unsere Rücksäcke wieder aufgesattelt und sind den ganzen Berg auf der anderen Seite wieder runter, um zum Schliersee zu kommen. Dort haben wir eine kurze Badepause gemacht und sind danach ein großes Eis essen gegangen. Gestärkt sind wir noch einkaufen gegangen und dann ging es den nächsten Berg hoch. Dort haben wir unser Quartier im Wald aufgebaut. Während die eine Hälfte unsere Tarps aufgebaut hat, hat die andere den Couscous vorbereitet. Dabei haben wir leider unterschätzt, wie sehr Couscous aufgeht und hatten viel zu viel. Deswegen mussten wir den ganzen nächsten Tag einen Topf voller Couscous Salat mit uns schleppen. Mittags sind wir in einen Bayrischen Gasthof eingekehrt. Durchs Moor ging es dann weiter, bis wir abends bereits an unserem Sommerlagerplatz angekommen sind.

Dort haben wir eine große Essenspause gemacht und der Reihe nach geduscht. In der Nacht ging es manchen wegen dem Couscous zum Abendessen leider nicht so gut, dies ging im Laufe des Morgens aber schnell wieder weg. Der Großteil von uns wurde von dem ankommenden Material geweckt und nach einem entspannten Frühstück ging es ans Aufbauen der Gemeinschaftszelte, bis die schließlich die restlichen Sommerlagerteilnehmer*innen ankamen und somit offiziell das Lager beginnen konnte.

Gut Pfad,

Sara & Anne

   

Rover-Leiter-Lager Tag 7+8

Nach dem Bergfest ging es am Mittwoch auf einen weiteren Ausflugstag! Yeah! Es ging in die Eisriesenwelt nach Werfen- die größte Eishöhle der Welt! Zuerst ging es mit dem Privat-Shuttle (es gibt hier keine regelmäßigen Buslinien, wenn man den Bus braucht muss man sich vorher telefonisch anmelden, je nach Gruppengröße kommt dann entweder ein normaler 9-Sitzer, oder aber – wie wir begeistert festgestellt haben –  ein 18- Sitzer Mini-Bus mit getönten Scheiben der extremen Swag hat) zum Wanderparkplatz. Unser Busfahrer war begeistert von unserer Gruppe und hat zur Feier des Tages erstmal Tiroler Schlager angemacht- die Busfahrt war ein Fest! Im Anschluss ging es mit dem Touri- Bus zum Eingang der Eisriesenwelt. Von da aus nochmal 20 min zu Fuß zur Seilbahn, dann sind wir kurz mit der Seilbahn auf den Berg gefahren, um danach nochmal 20 min bei schönstem Bergpanorama zum Eingang der Höhle zu laufen. Dort angekommen mussten wir alle erstmal 3-4 Schichten Klamotten zulegen, denn in der Höhle herrschen Temperaturen um die 0°C. Dann ging es auch schon los auf die geführte Tour durch die Höhle. Der Eingang ist durch ein dickes Stahltor gesichert, und beim Öffnen kommt es aufgrund des Temperaturunterschieds zu einem starken Luftstrom, gegen den man erstmal kurz ankämpfen muss, bevor man in der Höhle steht.
In der Höhle selbst ging es dann auf 700 Stufen ca. 1 km tief in die Höhle, auf dem Weg gab es unterschiedlichste Dinge zu begutachten- die Urne eines Forschers, der in der Höhle begraben werden wollte, ein Mammut aus Eis und generell ganz viel Eis. Aber guckt euch die Fotos selber an, ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle!

Auf dem Rückweg sind wir dann noch auf einer Alm eingekehrt, und haben leckerstes Essen bei schönstem Panorama genossen. Zurück am Platz ging es erstmal gemeinsam ab in den Bach. Seit ein paar Tagen sind immer zur gleichen Uhrzeit wie unser Eisbad stattfindet Urlauber aus dem benachbarten Ferienhof ebenfalls am Bach. Anscheinend sind wir so eine große Attraktion, dass sie jeden Tag aufs neue begeistert ihr Handy zücken und unser Eisbad videographisch festhalten …. Das hält uns aber nicht davon ab, mindestens einmal am Tag in den Bach zu springen! Zum Abendessen gab es dann Spagetthi mit Linsenbolo, lecker wie immer :))

Der Abend endete schon früh für die meisten, da am nächsten Tag die heiß ersehnte Bergbesteigung anstand. Um 6:30 gab es ein kurzer Frühstück und dann ging es für die Wandergruppe Bergziege auch schon los in Richtung Eiskogel.

Nach einem Frühstück in unserem Essenscontainer ging es für die Wandergruppe Bergziege bereits um 7:15 Richtung Eiskogel, der von uns aus nächste, höchste Berg mit ca.2300 Metern Höhe. Vor uns lagen 1500 hm auf gut 9km gestreckt. Da dies unsere einzige, wirklich lange Wanderung war und wir natürlich unser pfadfinderisches Können unter Beweis stellen wollte, ging es ensprechend höchst motiviert in Richtung Berg. Der Weg führte uns mit minimaler Steigung die ersten 3,5km durch das an uns angrenzende Werfenweng hin zu einem Wanderparkplatz, wo der anstrengende Teil beginnen sollte. Ab hier ging es ungfähr 1 1/2 Stunden steil bergauf, bis wir schließlich um 9:00 das erste Mal in die Söldenhütte auf ungfähr auf 1550m einkehrten und uns mit einem zweiten Frühstück für die kommenden 800hm stärkten. Mittlerweile hatte auch die Sonne den Bergrücken erreicht und so ging es in praller Sonne auf ins hochalpine Gelände oberhalb der Baumgrenze. Der Weg war ziemlich steil und meist mit Schotter bedeckt, was uns auf dem Abstieg etwas zum Verhängnis werden sollte. Micha, der schon seit Beginn die Gruppe mit ungefähr 30m Vorsprung anführte, preschte voran, während die anderen in einem gemäßgteren Tempo folgten. Als wir dann auch die kleine Kletterpassage (laut Komoot ziemlich gefährliche Stelle) überwunden hatten, waren wir endlich auf unserem ersten kleinen Platteau angekommen. Dies war aber leider nur ein Etappensieg, da uns noch 300hm bis zum Gipfel erwarteten (seufz). Diese erklommen wir, immernoch geführt von Micha, mit einem immer gemächlicheren Tempo, während wir über die ziemlich beeindruckende Landschaft staunten und einige Höhlen (teilweise mit Schnee) entdeckten. Um 12:30 erreichten wir dann endlich das Gipfelkreuz des Eiskogels, dass man übrigens auch von unserem Platz aus sehen kann. Wir genossen etwas die sehr sehr sehr sehr beeindruckende Aussicht und wagten uns dann mit schon etwas schmerzenden Beinen an den Abstieg. Dieser verlief wesentlich schneller als unser Aufstieg, dies ging aber leider zu Lasten unserer Trittsicherheit (fast alle rutschten mindestens einmal auf dem Weg aus (Maya 5 mal), es gibt keine Verletzten, keine Sorge) und unserer Füße, die jetzt, gut ein Tag später, immernoch unglaublich wehtun. Auf dem Rückweg kehrten wir dann zum zweitem Mal in die (selbe) Alm ein und genossen ein frühes Abendessen, bevor wir die letzten 4km unserer Wanderung antraten. Um 16:30 erreichten wir nach 17km endlich unseren Lagerplatz, wo es direkt, ohne viel federlesen, in den Bach ging, um nach dieser anstregenden, aber unglaublichen Wanderung, unsere schmerzenden Füße und Beine etwas zu endlasten.

Während Wandergruppe Bergziege sich auf den Eiskogel quälte, startete Wandergruppe Gamswild etwas entspannter mit einem Frühstück am Platz in den Tag. Dann ging es gemeinsam zur Wengerau-Alm, zu der auch Annika mit dem Rolli mitkonnte und so ihre erste Alm- Erfahrung sammeln konnte! Von da aus ging es weiter mit einem 1:30h Aufstieg und 700 hm auf die Elmaualm. Hier wurde natürlich eingekehrt, und Anne hat den (ohne Witz) besten Kaiserschmarrn jemals gegessen, während Luise nicht glücklicher mit ihrer Brettljause hätte sein können. Frisch gestärkt ging es dann auf zum Abstieg durch den Wald, wo wir tatsächlich ein Gamswild in Natura gesehen haben!

Zurück am Platz ging es dann wieder in den Bach. Nach einer ausgiebigen Chill-, Dehn- und Schlafpause gab es zum Abendessen Tortellini mit einer Brokkoli-Pilz-Weißwein-Sahnesoße und Salat. Der Abend klang gemütlich am Lagerfeuer aus, wobei die meisten angestrengt vom Tag schon früh in ihre Schlafsäcke krochen.

Gut Pfad,

Maya, Vini und Luise

Rover-Leiter-Lager 2025: Tag 5+6

An unserem 5. Lagertag ging es wie schon angekündigt nach Salzburg. Die Leiterrunde fuhr schon etwas früher los, um in Salzburg gemeinsam zu frühstücken. Die Rover nutzten die Chance und blieben lange im Zelt liegen, und fuhren einige Stunden später dann hinterher. Der ÖPNV hier funktioniert wirklich einwandfrei! Für die Strecke vom Zeltplatz zum Bahnhof ruft man einen persönlichen Shuttle, der nur fährt wenn er gerufen wird – dafür ist man meistens als Gruppe alleine und wenn man Glück hat, fährt der Shuttle direkt bis zum Zeltplatz! Manchmal macht der Busfahrer sogar lokale Schlager an, um für extra gute Stimmung zu sorgen :)).

In Salzburg selbst haben wir ein bisschen die Stadt erkundet und den Humana unsicher gemacht ( und alle guten Sachen geplündert! Die Rover haben soviel gekauft, dass es sogar eine kleine Modenschau gab). Am Ende waren alle aber ganz schön müde und waren froh, als sie endlich wieder Land- anstatt Stadtluft schnuppern konnten. Zum Abendessen gab es Kartoffeln mit allerlei Toppings, von den Rovern vorzüglich vorbereitet. Danach ging es für die Roverrunde in den Wald, wo sie gemeinsam ihr Versprechen ablegten. Das Versprechen endete – wie soll es an unserem Platz anders sein- mit einem gemeinsamen spätabendlichen Bad im Bach. Am Lagerfeuer gab es dann eine Runde Tschai und eine kleine Singerunde, die meisten von uns krochen aber müde vom Tag schnell in die Schlafsäcke – schließlich stand am nächsten Tag unser Bergfest an!

Aufmerksame Mitleser*innen fragen sich jetzt bestimmt, warum das Bergfest an Tag 6 und nicht an Tag 5 stattgefunden hat- das kann ich auch nicht so genau erklären, das hat sich irgendwie einfach so ergeben und niemand hat es hinterfragt. Zum Frühstück wurden also Begriffslisten verteilt – diese mal unter anderem mit folgenden Begriffen: der frühe Vogel fängt den … , der Kollege!  oder auch das Lieblingswort der Roverrunde: Schere! (Sorry auf Jugendsprache, warum verstehe ich bis heute nicht, aber immerhin entschuldigen sich jetzt alle ständig bei allen für alles, weil Schere sagen inklusive der passenden Geste wirklich bisschen lustig ist).
Während des Nachmittages fing der Bauer an, die Nachbarswiese zu mähen- sehr zum Vergnügen der Geschwister Koch, die sich daraufhin mit  Cetirizin aus dem Leben ballern mussten und den restlichen Tag mit Klopapierrolle am Mann bzw. an der Frau verbrachten, um der Heuschnupfennase gerecht zu werden. Den restlichen Tag über wurde viel gechillt und ein bisschen geprobt, und viel gekocht! Ein Essens-Team Wechsel stand wieder an, und Benni, Ronja, Michi und Vini verwöhnten uns zum Mittagessen mit Kaiserschmarn. Abends gab es dann selbstgemachten und wirklich fantastischen Döner.

Zum Bergfest führten die Rover eine Ode an Jugendwörter inklusive Erklärungen auf, das Leiterteam 1 verkörperte die Roverrunde und entführte sie in Heidis Fußpalast, während das Leiterteam 2 Fresh D im Altenheim besuchte und sich der Geschichte des Kennenlernens seiner Frau annahm. Zum krönenden Abschluss bescherte Simon uns eine umgeschrieben Version von Hoch im Norden, in dem er den Jahreszeitenzyklus eines (nicht ganz so) bekannten Discounters vertonte. Der Abend endete wieder mit Tschai am Lagerfeuer.

Gut Pfad,
Luise

Rover-Leiter-Lager 2025: Tag 3+4

Nach dem grandiosen Tiramisu-Stullen Frühstück gab es am Samstag erstmal etwas Zeit zum Entspannen und Ankommen. Nachmittags gab es dann in guter alter Pfadfinder-Manier ein bisschen pädagogisch wertvolles Programm von den beiden Lieblings-Stavos persönlich vorbereitet. Zusammen haben wir ein wenig biographisch gearbeitet und uns danach gegenseitig und selbst ein bisschen besser kennengelernt. Davon gibt es – wer hätte es anders erwartet- leider kein einziges Foto … wir waren einfach zu vertieft ins Arbeiten.

Zum Abendessen gab es dann Quinoa mit einer Halloumi-Kichererbsen-Auberginen-Zuchini Pfanne, Zaziki und Salat. Im Anschluss wurden am Lagerfeuer die ersten intensiven Runden Werwolf des Lagers gespielt.

Weil die vorherigen Gruppen auf dem Platz leider in den letzten Wochen immer in der Nacht von Samstag auf Sonntag von den örtlichen Jugendlichen angegriffen wurden (Heringe ziehen, Steine werfen, Böller schmeisen, was man eben so macht als Jugendlicher), haben wir uns vorgenommen extra lange wach zu bleiben – das hat bis 3 Uhr super funktioniert, die restliche Nacht haben Andrik und Simon dann das Lager in der Großjurte bewacht. Aufgrund unserer strategisch sinnvoll platzierten „dieser Bereich ist Video überwacht“ Schilder , die wir extra dafür im Baumarkt erworben haben, und der erhöhten Polizei-Streifen-Präsenz im Ort haben wir aber – Gott sei Dank- keinen Besuch bekommen und können die restlichen Nächte jetzt beruhigt schlafen.

Am nächsten Morgen stand dann ein Lager-Leitungs-Wechsel an. Das Team aus Luise, Paula und Andrik wurde von den motivierten Rovern abgelöst, und nach einem leckeren Frühstück und einer Runde (schwerfälligem) Taxifangen ging es dann los an den See- unser erster Ausflugstag – Yeah!!. Nur ca. 15 min entfernt verbrachten wir den Tag bei angenehmem Wechsel aus Sonne und Wolken an einem kleinen aber feinen Badesee mit Rutsche und Sprungbrett und Pommes! Michi und Vini haben alle in Spikeball abgezogen und ein alter netter Mann hat uns mies im Volleyball rasiert. Zum Abendessen gab es Käsespätzle und Salat, und jetzt klingt der Abend wieder entspannt am Lagerfeuer aus. Morgen geht es für die Leiterrunde früh raus, denn es geht nach Salzburg, und weil man sich ja sonst nichts gönnt, gehen wir zusammen frühstücken (wer das wohl initiiert hat … :)). Die Rover halten das für einen überflüssigen Luxus und schlafen daher lieber aus und fahren später hinterher.

Bis ganz bald und Liebe Grüße nach Hause!
Luise

P.S: Andi, hast du das gegoogelt oder erkennst du Berge wirklich an ihrem Aussehen? Unser Bergblick geht in der Tat auf den Hochkönig :)

 

Rover-Leiter-Lager 2025: Tag 1+2

Der Tag der Leiterrunde fing schon deutlich früher an als der des Fahrtenteams- um 5:30 war Treffen zum Beladen des Hängers, der dieses Lager zum erstem Mal etwas an seine Grenzen kam, weil wir uns beim Packen nicht beherrschen konnten und Luxus wollten! Um 6:50 ging es dann in den Zug Richtung Köln, wo wir erstmal Katharina getroffen und uns sehr gefreut haben. Nach einer 10-stündigen Zugfahrt kamen wir dann Abends auch endlich am Platz an – die 3 Jungs sind zu Fuß vom Bahnhof hochgestiegen, Ronja und Luise haben sich dann doch für den Bus entschieden.

Als das Material um 20:30 auch endlich auf dem Platz angekommen ist, hieß es erstmal Anpacken und Ausladen. Während die Sonne langsam unterging, schleuderten Andrik und Vini 80% des Materials den Berg hoch, während die restlichen 20% von den anderen 14 Leuten hochgehieft wurde.

Als Hockerkocher und Gasflaschen ausgegraben waren, konnten die Rover endlich anfangen zu kochen, während der Rest die Schlafzelte aufbaute. Zum Abendessen gab es super viele Nudeln mit super leckerer Gemüse-Tomaten-Soße und Parmeeesaaan. Den Abend ließen wir entspannt am Lagerfeuer ausklingen. Kurzer Sidequest (wie die Rover (vermutlich nicht) sagen würden)): Unsere Feuerschale fällt dieses Lager etwas kleiner aus als gewohnt. Das liegt daran, dass die Rover einen Deal mit der Platzwärtin getroffen haben: Sie durften mit ihren Tarps schon eine Nacht früher auf den Platz, dafür müssen wir unsere Feuerschale am Ende des Lagers hier lassen. Weil unsere schöne Feuerschale dem Pack-Team leider etwas zu edel für diesen Deal war (ich hab sie ehrenhaft verteidigt, Simon Bauer!), haben wir die Alte ausgegraben- ohne Beine, aber Heringe machen den Job super!

Gestern ging es dann ganz entspannt um 10:30 mit einem späten Frühstück los. Außerdem gab es ein Geburtstagskind! Simon (hat für den Tag den Superhelden-Regenbogen-Geburtstagsumhang bekommen) ist 24 Jahre alt geworden, und zum Frühstück gab es stilecht erstmal eine Benjamin-Blümchen Torte (falls ich ein Foto davon finde, wird das noch nachgereicht!). Im Anschluss wurden die restlichen Zelte aufgebaut und das Lager eingerichtet und am Nachmittag noch die ein oder andere Runde 3 Chapters und Wizard gespielt. Unser Platz liegt auf relativ freier Fläche, und die Sonne hier oben knallt irgendwie anders, deshalb ging es dann noch in den Bach zum Abkühlen. Der ist einem Gebirgsbach angemessen wirklich richtig kalt, aber Eisbaden ist ja bekanntlich gut für die Gesundheit.

Zum Abendessen gab es Wraps mit Fajita-Tofu-Füllung, Guacamole, Käse und Bohnenpaste und es war wir immer vorzüglich. Auch davon haben wir leider keine Fotos- ohne Andi müssen wir noch lernen, dran zu denken alles wichtige fotographisch festzuhalten, aber wir arbeiten dran, vesprochen! Den Abend haben wir wieder gemütlich bei Lagerfeuer und guten Gesprächen ausklingen lassen.

Zum Frühstück heute haben wir (ich!) eine neue Kreation entwickelt – nach dem Chips-Gurken-Käse-Sandwich folgt jetzt die Tiramisu-Stulle! Gutes Brot, Frischkäse natur und ein in Kaffee getauchter Lotus-Keks – ein klassisches Rover-Leiter-Lager Produkt und wirklich nur wärmstens zu empfehlen. Darauf war ich so stolz, das ich sogar 2 Fotos gemacht habe.

Wir werden versuchen, uns hier möglichst regelmäßig zu melden und freuen uns auf ganz viele Kommentare von zu Hause :))

Gut Pfad,
Luise