Der Montagmorgen startete anders als erwartet mit einem kleinen Schock nach dem Frühstück. Das Lager hatte unbemerkt Besuch von Läusen bekommen, woraufhin ein schneller Trip zur Apotheke für Läusemittel und Kämmen gemacht wurde sowie zum Waschsalon, um betroffene Gegenstände heiß durchzuwaschen. Zusätzlich machten alle Kuscheltiere zusammen mit den Haarbürsten eine kleine Reise zur Antarktis für die nächsten 24h – diese melden sich morgen zurück zum Dienst. Nachdem alle Kinder kontrolliert wurden und doch weniger Läuse zu Besuch waren als erwartet, startete etwas später als geplant das Stufen interne Programm. Während die Wölflinge und Juffis am Platz blieben machten sich die Pfadis und Rover getrennt auf dem Weg zu ihren kleinen Tagesabenteuer.
Die Pfadis machten sich mit dem Zug auf dem Weg zum Chiemsee. Am Chiemsee angekommen haben Fin, Esme, Tom und Oskar Volleyball gespielt bevor dann Luise, Esme, Fin und Tom in den See gegangen sind. Nach dem sie im See ein bisschen geschwommen sind kamen sie dann auch wieder raus und haben Tempel des Schreckens gespielt. Am späten Nachmittag haben sie sich wieder auf den Weg gemacht. Am Bahnhof angekommen haben sie dann noch eine Runde Tempel des Schreckens gespielt, da der Zug Verspätung hatte. In Kolbermoor angekommen sind die Leiter dann noch in den Edeka, um Snacks für das Versprechen zu holen.
Das Programm der Rover sah etwas anders aus. Sie brachen am Mittag zu einer 24-Stunden Survival-Challenge auf und kehrten erst am nächsten Tag zum Platz zurück. Dabei wurden sie in Zweierteams mit 6 Gegenständen im Wald ausgesetzt und mussten dort 24 Stunden „überleben“ und verschiedene Challenges absolvieren, die ihre Überlebenskünste testen sollten (alles natürlich unter Überwachung eines Leitungsteams, das im selben Waldstück übernachtete und über Funk erreichbar war). Die Rover meisterten die Challenges mit Bravour: es wurden Trinkgefäße gebaut, Feuer gemacht, essbare Pflanzen gesammelt und tiefgründige Gespräche geführt. Am nächsten Mittag kehrten alle zufrieden und zerstochen zum Platz zurück.
Die Wös und Juffis nutzen den Vormittag, um in den Wald zu gehen. Wir bauten einen Shelter aus Stöcken und Moss und machten kleinere Pausen zwischendurch, um Bogen zu schießen. Felix hat sich einen Bogen selbst gebaut, welchen er ausprobiert hat und die anderen durften mit dem Kinderbogen im Wald schießen. Seid alle Bogenschießen bei der Olympiade ausprobiert haben wird zwischen dem Programm gerne mal, dass Schießtalent geübt. Zum Mittagessen gab es dann leckeres Müsli und Obst. Nach den Mittagessen haben wir dann mit Perlen Halsketen und Armbänder gemacht. Zum Schluss haben wir im Wald Capture-the-Flag gespielt. Bis ein paar Kinder aus dem Rotem Team aufgegeben haben, somit gewann das blaue Team. Dann gab es auch schon Abendessen, für welches die Küche Topf-Lasagne gezaubert hatte mit leckeren Stracciatella Nachtisch.
Zum Abend hin legten die Wölflinge, Juffis und Pfadis getrennt ihre Stufenversprechen ab. Gestartet haben die Wölflinge bei Feuer- und Kerzenschein mit Stockbrot ihr Versprechen an sich, die Gruppe und die Welt abzulegen. Eine Pfadfinder Tradition um seine Werte gegenüber sich und der Umwelt zu festigen und sein Stufenabzeichen zu bekommen. Die Juffis dagegen waren zusammen im Wald unterwegs, wo sie in kleiner und gemütlicher Runde ihr eigenes Versprechen machten. Zum Abschluss stießen sie zu den Wölflingen am Feuer dazu und auch für sie gab es Stockbrot. Zuletzt kehrten die Pfadis von ihrem Ausflug vom Chiemsee zurück und nach einer kleinen Stärkung vom restlichen Abendessen machten sie sich ebenfalls auf dem Weg in dem Wald, wo sie als letzte Gruppe ihr Versprechen ablegten. Nach dem bewussten und wohlüberlegten versprechen, spielten sie noch eine Runde Verstecken im Dunklen. Zurück am Platz machten sie es sich in der Oase gemütlich, um etwas zu spielen und Snacks zu essen bevor sie glücklich eingeschlafen sind.
Gut Pfad,
Gemeinschaftsartikel von
Michael, Theo, Esme, Fin und Paula

























































































