Sommerlager 2026 – Tag 10: Stufentag

Der Montagmorgen startete anders als erwartet mit einem kleinen Schock nach dem Frühstück. Das Lager hatte unbemerkt Besuch von Läusen bekommen, woraufhin ein schneller Trip zur Apotheke für Läusemittel und Kämmen gemacht wurde sowie zum Waschsalon, um betroffene Gegenstände heiß durchzuwaschen. Zusätzlich machten alle Kuscheltiere zusammen mit den Haarbürsten eine kleine Reise zur Antarktis für die nächsten 24h – diese melden sich morgen zurück zum Dienst. Nachdem alle Kinder kontrolliert wurden und doch weniger Läuse zu Besuch waren als erwartet, startete etwas später als geplant das Stufen interne Programm. Während die Wölflinge und Juffis am Platz blieben machten sich die Pfadis und Rover getrennt auf dem Weg zu ihren kleinen Tagesabenteuer.

Die Pfadis machten sich mit dem Zug auf dem Weg zum Chiemsee. Am Chiemsee angekommen haben Fin, Esme, Tom und Oskar Volleyball gespielt bevor dann Luise, Esme, Fin und Tom in den See gegangen sind. Nach dem sie im See ein bisschen geschwommen sind kamen sie dann auch wieder raus und haben Tempel des Schreckens gespielt. Am späten Nachmittag haben sie sich wieder auf den Weg gemacht. Am Bahnhof angekommen haben sie dann noch eine Runde Tempel des Schreckens gespielt, da der Zug Verspätung hatte. In Kolbermoor angekommen sind die Leiter dann noch in den Edeka, um Snacks für das Versprechen zu holen.

Das Programm der Rover sah etwas anders aus. Sie brachen am Mittag zu einer 24-Stunden Survival-Challenge auf und kehrten erst am nächsten Tag zum Platz zurück. Dabei wurden sie in Zweierteams mit 6 Gegenständen im Wald ausgesetzt und mussten dort 24 Stunden „überleben“ und verschiedene Challenges absolvieren, die ihre Überlebenskünste testen sollten (alles natürlich unter Überwachung eines Leitungsteams, das im selben Waldstück übernachtete und über Funk erreichbar war). Die Rover meisterten die Challenges mit Bravour: es wurden Trinkgefäße gebaut, Feuer gemacht, essbare Pflanzen gesammelt und tiefgründige Gespräche geführt. Am nächsten Mittag kehrten alle zufrieden und zerstochen zum Platz zurück.

Die Wös und Juffis nutzen den Vormittag, um in den Wald zu gehen. Wir bauten einen Shelter aus Stöcken und Moss und machten kleinere Pausen zwischendurch, um Bogen zu schießen. Felix hat sich einen Bogen selbst gebaut, welchen er ausprobiert hat und die anderen durften mit dem Kinderbogen im Wald schießen. Seid alle Bogenschießen bei der Olympiade ausprobiert haben wird zwischen dem Programm gerne mal, dass Schießtalent geübt.  Zum Mittagessen gab es dann leckeres Müsli und Obst. Nach den Mittagessen haben wir dann mit Perlen Halsketen und Armbänder gemacht. Zum Schluss haben wir im Wald Capture-the-Flag gespielt. Bis ein paar Kinder aus dem Rotem Team aufgegeben haben, somit gewann das blaue Team. Dann gab es auch schon Abendessen, für welches die Küche Topf-Lasagne gezaubert hatte mit leckeren Stracciatella Nachtisch.

Zum Abend hin legten die Wölflinge, Juffis und Pfadis getrennt ihre Stufenversprechen ab. Gestartet haben die Wölflinge bei Feuer- und Kerzenschein mit Stockbrot ihr Versprechen an sich, die Gruppe und die Welt abzulegen. Eine Pfadfinder Tradition um seine Werte gegenüber sich und der Umwelt zu festigen und sein Stufenabzeichen zu bekommen. Die Juffis dagegen waren  zusammen im Wald unterwegs, wo sie in kleiner und gemütlicher Runde ihr eigenes Versprechen machten. Zum Abschluss stießen sie zu den Wölflingen am Feuer dazu und auch für sie gab es Stockbrot. Zuletzt kehrten die Pfadis von ihrem Ausflug vom Chiemsee zurück und nach einer kleinen Stärkung vom restlichen Abendessen machten sie sich ebenfalls auf dem Weg in dem Wald, wo sie als letzte Gruppe ihr Versprechen ablegten. Nach dem bewussten und wohlüberlegten versprechen, spielten sie noch eine Runde Verstecken im Dunklen. Zurück am Platz machten sie es sich in der Oase gemütlich, um etwas zu spielen und Snacks zu essen bevor sie glücklich eingeschlafen sind.

Gut Pfad,

Gemeinschaftsartikel von

Michael, Theo, Esme, Fin und Paula

Sommerlager 2026- Tag 9: Spiritag

Nach dem schönen Bergfestabend gab es heute wieder ein offenes Frühstück. In der Morgenrunde besuchten uns dann die 6-7 Zwerge, die auch eine Märchenseite gerettet haben. Diese wollen sie aber nur herausgeben, wenn das Lager beweist, dass es ein Team ist. Dazu sollte jeder und jede heute mindestens 2 Menschen Danke sagen für etwas, dass sie in der letzten Woche gemacht haben.

Kurz nach dem Mittagessen ging es dann auf einen kleinen Schweigemarsch zu einer schönen Waldlichtung. Auf dem Weg sammelte wir kleine Stöckchen, die wir abends im Feuer gemeinsam mit unseren Sorgen verbrennen wollten. Im Wald gab es dann eine Traumreise und ein paar gemeinsame Lieder, bevor es wieder zurück zum Platz ging. Die Leiterrunde verbrachte den restlichen Nachmittag mit ihrer Lieblingsbeschäftigung: Reflektieren! Die Kinder nutzte die Zeit für eine kleine Wasserschlacht, zum Armbänderbasteln oder einfach zum Chillen in der Hängematte.

Abends gab es dann eine Singerunde und den ersten Tschai im Lager, der Stilecht von Vini beschworen wurde, bevor gemeinsam die kleinen gesammelten Stöckchen samt der Sorgen und Dinge, die wir hinter uns lassen wollten, im Feuer verbrannt wurden.

 

Sommerlager 2026- Tag 8: Bergfest

Unser Bergfesttag startete mit einer Morgenrunde, in der die Begriffe für unseren Bergfestabend mitgeteilt wurden. Unter anderem standen zur Auswahl: Moggen, Saggen, Käse und noch viele andere aktuelle (Jugend)wörter und Lager- Insider.

Den ganzen Tag über hatten die Gruppen Zeit, einen Beitrag fürs Bergfest zu erarbeiten. Das klappte bei den einen ganz ohne Leiterhilfe, andere brauchten etwas mehr Unterstützung durch ihre Leiter*innen :) Auch die Kostümkisten wurden ausgepackt und geplündert.

Zum Abendessen zauberte unser Küchenteam fantastische Kartoffeln mit allem, bevor wir dann mit dem Abendprogramm starteten.

Zuerst präsentierten die Wölflinge eine kleine Zaubershow, wo unter anderem ein Drache in einen Geier verzaubert wurde. Im Anschluss zeigten die Pfadis uns, was passieren kann, wenn man den Zauberer HabibHabub heraufbeschwört – am Ende konnten nur der käsige Michael zusammen mit den beiden Mogger- Feen die Prinzessin aus den Fängen des HabibHabubs retten.

Die Juffis führten eine grandiose Klassenfahrtenszene auf und die Rover zeigten ein paar Challenges mit- und gegeneinander: unter anderem ein Wettessen, wo es aber auf möglichst wenige Bissen und nicht auf Schnelligkeit ankam, das klassische Wrap- Battle und die Sprite- Challenge. Die Leiterrunde hatte einen kleinen Auszug des aktuellen Fernsehprogramms vorbereitet, und es wurde durchs Moggenmagazin, Galileck, Rares für Bares und die Sendung mit der Süßmaus gezappt. Besonders verzaubert hat uns dabei der Auftritt der aufstrebenden Rapperin Ikkilel im Moggenmagazin, die uns ihren neuen Song Tik-Tok Männer präsentierte.

Am Ende des grandiosen Spektakels wurden noch Mr. und Mrs. SoLa 2026 gekürt: Esmeralda als der käsige Michael und Oskar als die Prinzessin haben die Wahl gewonnen und freudig angenommen. Danach klang der Abend am Lagerfeuer bei einigen Runden Werwölfe aus.

Sommerlager 2026- Tag 7: München

Um 6:45 ging der Weckruf über den Platz, um 7:00 stand eine frühe und schnelle Morgenrunde an, denn um 8:00 mussten wir uns schon auf den Weg zum Bus Richtung München machen – im Nachhinein etwas früh geplant, aber hey, ohne unsere Oldies fehlt manchmal ein wenig die zeitliche Planungsexpertise.

In München stand dann zuerst ein gemeinsamer Besuch im Museum „Mensch und Natur“ an. Die Rover waren anfangs wenig begeistert, doch nachdem sie dann den Bastardsaurier entdeckt hatten, waren auch sie sehr glücklich im Museum. Die Wölflinge konnten sogar beim Ferienquiz mitmachen und haben ihre Quizzettel in die Verlosungsbox eingeworfen – vielleicht gewinnt ja jemand!

Danach gab es Stufenprogramm:

Die Wölflinge sind in eine Buchhandlung, den Elbenwald und den Bayern-München Fanshop gegangen, die Juffis haben gemeinsam eine kleine Shoppingtour durch die Innenstadt gemacht.

Für die Pfadis ging es erst gemeinsam zum Viktualienmarkt, wo Luise sie auf eine Essiggurke eingeladen hat, anschließend konnten sie München auf eigene Faust erkunden – ausgestattet mit einer weiteren Adventure Foto Challenge (unter anderem gab es Aufgaben wie: Macht ein Foto mit einer Person mit Bayern Trikot, macht ein Foto mit jemanden in Tracht, guckt euch die Frauenkirche an, etc.). Für den einen Teil ging es dann nachmittags noch zur Allianz- Arena, während die Pfadimädchen den lokalen Sephora unsicher machten. Abends ging es dann gemeinsam anlässlich Fins 16. Geburtstag in München essen, und spät mit dem Zug zurück.

Die Rover durften München ohne Leiter erkunden, was dazu führte, dass sie nach Abklappern verschiedener veganer Food Spots aufgrund des über die vergangenen Tage angesammelten Schlafmangels schon nachmittags den Rückweg antraten.

Die Wös und Juffis sind nachmittags ebenfalls zurückgefahren, und abends gab es am Platz Pizza für alle, da auch das Küchenteam einen freien Tag in München genießen durfte (und das haben sie wirklich in vollen Zügen getan!). Abends sind dann alle glücklich und voller neuer Eindrücke ins Bett gefallen.

Sommerlager 2026- Tag 6: Platz- und Pausentag

Nach dem anstrengenden Bergtag hieß es am Donnerstag: Pausentag! Es gab ein offenes Frühstück bis 10 Uhr, um dann um 11 Uhr gemeinsam mit der Morgenrunde in den Tag zu starten. Dort erhielten wir überraschend Besuch von Prinz Marian von München, der die Ordnung auf dem Platz kontrollieren wollte. Alle bekamen also die Aufgabe, bis zum Abend die Zelte und den Platz aufzuräumen, um die Buchseite, die Prinz Marian in seinem Schloss gefunden hatte, wiederzukriegen.

Der restliche Tag wurde mit vielen verschiedenen Spielen auf dem Platz verbracht, unzählige Runden Dobble, Schach, Wikingerschach, Tempel des Schreckens und vieles Andere wurden gespielt und außerdem der Wald erkundet. Die Pfadis sind nachmittags auf eine ultimative Pfadi- Adventure Challenge, die ihre Leiter ihnen gestellt haben, losgezogen und haben die Umgebung gemeinsam unsicher gemacht.

Abends ging es dann für die Rover weg vom Platz, wo sie gemeinsam ihr Versprechen feiern und mit einem nächtlichen Bad im See besiegeln konnten. Der Abend wurde lang und die Nacht kurz, da es am nächsten Morgen sehr früh aus den Federn ging, denn der nächste Ausflugstag stand an!

 

Sommerlager 2026 – Tag 5: Bergtag!

Der Tag startete schon früh um 7:15 Uhr mit einem tellerlosen Frühstück damit auch alle pünktlich im Bus waren. Von da aus ging es dann zum Wendelstein, einem ca. 1700m hohen Berg, der das Alpenpanorama dank seines Sendemastes prägt. Dort angekommen ging es dann erstmal direkt mit der Gondel nach hoch oben. Bei der Fahrt floss das ein oder andere Angst-Tränchen, aber es gab  auch viele erstaunte Blicke. Eine hoch motivierte Truppe aus Marijke, Simon, Andrik und Vini ist allerdings nicht mit der Gondel gefahren und hat sich getraut den ganzen Berg 3 Stunden hoch zu wandern.

Auf dem Berg teilten sich die Gruppen auf: Pfadis und Rover nahmen die Panorama- Route zum Gipfel, auf der es zwischen zwei Pfadis eine einstündige Diskussion, wie man richtig Liegestütze macht, gab. Die Juffis und Wös erkundeten die Aussicht und Kirche direkt an der Bergstation. Im Anschluss ging es für die Rover und ein paar Juffis zu Fuß den Berg hinunter, während die anderen die Höhle am Berg erkundeten. Die Rover legten einen kleinen Stopp bei einem wunderschönen tollen aber kleinen nassen Wasserfall während die Anderen später gemütlich mit der Gondel wieder runter fuhren. Unten angekommen warteten  sie dann noch auf einem Spielplatz mit Eis auf die letzten Rover der Wanderung. Die Wartezeit wurde sich mit vielen Runden Tempel des Schreckens vertrieben – dieses Lager sogar noch beliebter als Werwölfe! Alle angekommen fuhren wir wieder mit dem Bus zurück zum Zeltplatz und ließen den Abend mit einer Singerunde am Lagerfeuer ausklingen.

Gut Pfad,
Kimi und Nora