Tag 6 – Jamboree

Von Hannah und Paula.

Der Tag heute begann entspannt, zumindest für diejenigen von uns die nicht um 5 Uhr aufstehen mussten um im Food Shop einzukaufen. Nach einem Frühstück, aus Bananen, Mandarinen, Brot und Nudeln gingen wir alle zusammen zum nächsten Programmpunkt namens „Better World Village“. Dort angekommen lernten wir zunächst etwas über die Probleme auf der Welt zum Thema Umweltschutz. Daraufhin teilte sich die Gruppe auf, da einigen das permanente Stehen in der Sonne nicht mehr ertragen konnten. Die anderen erfuhren etwas über Solarenergie und besprachen die lokalen Probleme in der Heimat. Nachdem wir den vierten und letzten Stand besucht hatten (dieser beschäftigte sich mit dem Thema Frieden, Hilfe und dem Leben mit anderen Menschen) gingen wir zurück zum Camp um Mittag zu essen.

Nach dem Mittagessen ruhten sich alle aus um sich auf das weitere Programm vorzubereiten. Nach einigen Stunden Nichtstun aßen alle zu Abend und probten das Lied, welches wir einstudiert hatten um es bei einer Versammlung des Subcamps vorzuführen. Danach ging es auch schon los: In asiatischer Manier stellten sich alle 1500 Mitglieder des Subcamps in Reih und Glied auf.

Am dritten Anlaufpunkt fand dann auch wirklich etwas statt, allerdings etwas anders als erwartet. Deshalb sattelten wir von unserem ursprünglichen Lied auf einen kurzen Sprechgesang um. Den restlichen Abend ließen wir mit unseren neuen australischen Freunden gemütlich ausklingen.

Tag 5 – Jamboree

Geschrieben von Nora Sch. & Louisa.

Nach der ersten Nacht im Zelt wurden wir um 6:30 von Trillerpfeifen und Trommeln geweckt.
Wir entschieden uns, nicht zum Morgensport zu gehen, dafür gab es Frenchtoast und Regen zum Frühstück. Danach begann der erste Jamboreetag mit Programm: Science and Technology.

Nach einem kleinen Ausflug zum falschen Platz schossen wir zuerst Raketen aus Wasserflaschen ab und und lernten dann verschiedene Dinge über Raumfahrt und mongolische Böden. Der erste Teil war erfrischend uns spaßig, der zweite eher langweilig.

Nach dem Mittagessen folgten wir unserem eigenen Programm und erkundeten die Umgebung und den Platz. Wir ließen uns im Schatten an einem Café nieder um zu essen, zu trinken und zu reden.

Am Abend fand die große Eröffnungszeremonie statt, bei der Till die deutsche Flagge schwenkte um Deutschland als anwesende Nation zu repräsentieren. Die Feier bestand aus vielen spektakulären Acts und weniger spektakulären Reden von Politikern.

Während einige die nähere Umgebung des Platzes erkundeten, stieg in der Arena eine Hüpfparty, an der der Rest teilnahm. Nachdem sich alle wieder an den Zelten getroffen hatten, gingen alle erschöpft vom Rumlungern und Rumspringen schlafen.

Tag 4 – Jamboree

Geschrieben von Nora Se. und Simon.
Heute, als wir in der Frühe aus dem Hostel ausgecheckt haben, wurden wir mit dem Bus zum Jamboree gefahren. Dort wurden wir sowohl von den Menschen als auch von der Hitze herzlich begrüßt.

Nach dem Aufbau der einzigen Schwarzzelte hier und einer kurzen Sicherheitseinweisung konnten wir schon erste Kontakte mit anderen Pfadfindern knüpfen. Nach einer ewig langen Einkaufstour und einem zeitlich unglücklichen Schauer während des Kochens konnten wir das Essen endlich genießen. Einige Pfadis erkundeten die Gegend bereits und stiegen auf die wunderschönen Hügel von denen wir umgeben sind. Außerdem wurden schon einige Halstücher und Aufnäher getauscht. Hoffentlich werden die nächsten Tage ebenso ereignisreich!

Am Abend fand noch eine Sub-Camp-Party statt mit vielen musikalischen und tänzerischen Performances. Auch wenn wir kaum ein Wort verstehen konnten, da alle Ansprachen auf mongolisch gehalten worden, ein rhythmisches Klatschen auf Handzeichen haben auch wir dann noch geschafft.

Wir sind sehr gespannt, was uns morgen erwarten wird!

Tag 3 – Ulaanbaatar

Mit etwas Verspätung hier der Bericht über unseren 3. Tag in der Mongolei, geschrieben von Louisa und Nora Sch.
Nach einer kurzen Nacht starteten wir unseren vorerst letzten Tag in Ulaanbaatar.

Am Morgen besuchten wir zwei Museen. Zuerst besichtigten wir das Museum of Mongolian Dinosaurs. Dieses Museum war beeindruckend weil fast alle dort ausgestellten Knochen Originale sind. Außerdem wurde uns erklärt, dass die Skelette aus der Mongolei stammen, da dort die einst von Dinosauriern bewohnte Wüste Gobi liegt.

Vor dem Museum fanden wir eine kleine aber feine Kirmes vor. Wir stellten den Platz auf den Kopf indem wir mit elektrischen Fahrzeugen, die sich teilweise drehten und Musik abspielten, unsere Runden drehten.

Nach dieser Spasseinheit folgte wieder etwas Kulturelles: Das Nationalmuseum der Mongolei.
Hier lernten wir die geschichtliche Entwicklung der Mongolei kennen und bewunderten die aufwendigen Verzierungen der traditionellen Kleider.
Erstaunlicherweise waren die Eintrittspreise sehr niedrig: Kinder bezahlen etwa 1000 T, umgerechnet etwa 40 Cent!

Im Anschluss hatten wir Freizeit. Die Leiter waren hungrig und gingen deshalb essen. Aufgrund ihres Hungers bestellten sie sich recht große Portionen die im Endeffekt zu groß waren und sicher für drei gereicht hätten. Danach besuchten sie einen riesigen Souvenirshop.
Die Pfadis ließen sich im Tom n Toms Café nieder. Einige von ihnen gingen zurück ins Hostel, andere gingen spazieren und der Rest blieb bei Eistee im Café. Wir hatten zudem ein kleines Fotoshooting mit einer chinesischen Reisegruppe, deren Kinder noch nie Menschen mit blonden Haaren gesehen haben.

Am Abend gingen wir in einem veganen Restaurant gleich um die Ecke essen. Dies war besonders für die Vegetarier unter uns ein Gaumenschmaus.
Zurück im Hostel fingen wir an, aufzuräumen und unsere Rucksäcke für das Jamboree am nächsten Tag zu packen.

Der nächste Bericht wird nicht lange auf sich warten lassen also freut euch schonmal auf Bilder von wunderschöner Landschaften und Jamboree-Feeling!

Tag 2 – Ulaanbaatar

Nach einem erholsamen 10-Stunden-Schlaf starteten wir heute in unseren zweiten Tag in Ulaanbaatar. Um unserem Bildungsauftrag als Leiter auch gerecht zu werden, stand heute Kultur und Bildung auf dem Plan! Wir machten uns also mit dem Bus auf zum Bogd Khan-Winter-Palast-Museum, einer alten Residenz des Königs mit vielen schicken Teppichen an der Wand.

Auf dem Rückweg durchquerten wir noch eine Shopping Mall und wurden anschließend von einem plötzlichen Platzregen überrascht. Da es in Ulaanbaatar kaum Gullis gibt, waren die Straßen sehr schnell überflutet.
Trotz alledem waren wir voller Motivation und tanzten auf dem Chinggis-Khaan Platz für unser Video. Während die Leiter noch eine weitere Tempelanlage besuchten, dümpelten die Pfadis weiter durch die Stadt und besuchten den hiesigen Outdoorladen.
Für nachher haben wir noch einen guten Tipp zum Abendessen erhalten: ein traditionelles mongolischen Restaurant gleich um die Ecke unseres Hostels! Ein perfekter Abschluss für einen bewegungsintensiven Tag.

Edit: Es hat sehr gut geschmeckt! Und ein paar Sachen waren durchaus exotisch 😉!