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Die Handy-Recycling-Aktion wurde erfolgreich beendet!

Artikel, Fotos und Termine — auf dieser Seite berichten wir über unsere Gruppenarbeit sowie von unseren Projekten und Lagern.

Jede Woche treffen sich unsere vier Altersstufen zu ihren Gruppenstunden und fahren immer wieder zu Ausflügen oder Lagern.

Mehr über uns und unsere weltweite Pfadfinderbewegung erzählen wir euch unter »Der Stamm«.

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Allzeit Bereit,
eure Pfadfinder Langerwehe

Sommerlager 2026 – Tag 5: Bergtag!

Der Tag startete schon früh um 7:15 Uhr mit einem tellerlosen Frühstück damit auch alle pünktlich im Bus waren. Von da aus ging es dann zum Wendelstein, einem ca. 1700m hohen Berg, der das Alpenpanorama dank seines Sendemastes prägt. Dort angekommen ging es dann erstmal direkt mit der Gondel nach hoch oben. Bei der Fahrt floss das ein oder andere Angst-Tränchen, aber es gab  auch viele erstaunte Blicke. Eine hoch motivierte Truppe aus Marijke, Simon, Andrik und Vini ist allerdings nicht mit der Gondel gefahren und hat sich getraut den ganzen Berg 3 Stunden hoch zu wandern.

Auf dem Berg teilten sich die Gruppen auf: Pfadis und Rover nahmen die Panorama- Route zum Gipfel, auf der es zwischen zwei Pfadis eine einstündige Diskussion, wie man richtig Liegestütze macht, gab. Die Juffis und Wös erkundeten die Aussicht und Kirche direkt an der Bergstation. Im Anschluss ging es für die Rover und ein paar Juffis zu Fuß den Berg hinunter, während die anderen die Höhle am Berg erkundeten. Die Rover legten einen kleinen Stopp bei einem wunderschönen tollen aber kleinen nassen Wasserfall während die Anderen später gemütlich mit der Gondel wieder runter fuhren. Unten angekommen warteten  sie dann noch auf einem Spielplatz mit Eis auf die letzten Rover der Wanderung. Die Wartezeit wurde sich mit vielen Runden Tempel des Schreckens vertrieben – dieses Lager sogar noch beliebter als Werwölfe! Alle angekommen fuhren wir wieder mit dem Bus zurück zum Zeltplatz und ließen den Abend mit einer Singerunde am Lagerfeuer ausklingen.

Gut Pfad,
Kimi und Nora

Sommerlager 2026 – Tag 4: Olympiade

Tag 4 im Sommerlager hieß dieses Jahr: Olympiade! Randomius Reiner (so gut zaubert keiner!) hat sich ja leider etwas verzaubert – das kaputte Portal muss nun also wieder aufgebaut werden um die Märchenfiguren zurück in ihre Welt zu begleiten. Die Märchenfiguren haben sich bereiterklärt, die Portalsteine und ihre Geschichten abzugeben, wenn sich die Lagerteilnehmenden in verschiedenen Prüfungen als würdig beweisen.

Zuallererst mussten aber passende Verkleidungen gefunden werden, damit man unter den Märchenfiguren nicht auffällt. Dann wurden die verschiedenen Prüfungen gemeistert. Beim Froschkönig und seiner Prinzessin musste Wasser transportiert werden und der Brunnen so weit gefüllt werden, dass die goldenen Kugel rauskam. Bei Robin Hut (😊) galt es, sein Bogenschießkönnen unter Beweis zu stellen. Bei Dornröschen musste man den Burggraben vor der Dornenhecke überwinden. Bei Aschenputtel wurde fleißig sortiert, bei Rumpelstilzchen das ein oder andere Rätsel gelöst, bei Frau Holle möglichst viel Wasser aufgefangen und bei den wilden Fräulein auf einem blinden Parcour Gegenstände eingesammelt.

Nachmittags gab es dann eine etwas gekürzte Version der Arena-Spiele, da der Regen etwas stärker wurde. Zuerst gab es eine Runde Märchen- Memory- Lauf, im Anschluss stand dann die jährliche Runde Flaschenhalten an.

In der Abendrunde überraschte uns Randomius Reiner (so gut zaubert keiner!) dann. Er wollte die gewonnenen Portalsteine gegen gute Ware eintauschen! Das Team „Die Schönen und das Biest“ (Paul, Tom, Ella, Arthur, Lennard und die kleine Leni) durften zuerst aus der Kiste mit tollen Dingen ihre Preise aussuchen, weil sie die märchenhaften Aufgaben des Tages am besten bewältigt haben. Auf dem zweiten Platz befand sich das Team „Die tanzenden Prinzessinen“ (Sara, Kimi, Luca, Leonie, Ida, Tianyu), auf Platz 3 war das „T.E.A.M.!.“ (traumhafte erimitische ambitionierte Märchenfiguren, Matthias ,Oskar, die große Leni, Johanna, Marie), Platz 4 belegten „Rotkäppchens Mogger Omas“ (Anne, Fin, Esmeralda, Teo, Felix, Michael) und den ehrenwerten letzten Platz belegten die „6-7 Zwerge“ (Nora, Lia, Lena, Nic, Richard, Liv). Zu den Preisen zählten dieses Jahr unter anderem Wasserpistolen, Gummibärchen und Spaßgetränke. Den Abend ließen wir dann wieder am Lagerfeuer bei ein paar Liedern und Runden Werwölfe ausklingen. Für die meisten ging es auch früh ins Bett, denn morgen heißt es: Ausflugstag! Yeah!

Sommerlager 2026 – Tag 3: Workshoptag

Der Tag startete mit einer Runde Taxifangen zum Warm- und Wachwerden. Nach einem Frühstück, bei dem der erste kleine Regenschauer über uns zog – und die Theaterjurte erstaunlich dichthielt – stand dann der Workshoptag an!

Zur Auswahl standen:

  • Rakete basteln
  • Bogenschießen
  • Shelter bauen
  • Nägel lackieren
  • Armbänder basteln
  • Henna Tattoos machen
  • Origami

Mittags gab es dann leckeren Nudelsalat, und pünktlich wie angekündigt startete dann auch der ausgiebige Regen – gut für uns, denn für unser Musikvideo sind ein paar Regenszenen unverzichtbar! Außerdem heißt das, dass wir endlich Lagerfeuer machen können, denn die Waldbrandgefahrenstufe ist endlich niedrig genug 😊 Alle Zelte wurden schnell regensicher gemacht, die Regenjacken und warmen Sachen rausgesucht, denn die Temperatur ist auch deutlich gesunken- aktuell sind wir bei nur noch 20 °C um halb sechs.

Als Nachmittagssnack gab es einen bunten Obstteller, der „besser als Süßigkeiten“ war! (O-Ton Lennard und Richard), und ein paar der Juffis und Pfadis verschlug es noch in den Ort, wo neben diversen Spaßgetränken auch die ein oder andere überdimensionierte Wasserpistole erworben wurde. Das Juffi-Leitungsteam möchte sich an dieser Stelle auch nochmal ausdrücklich für den Blumenstrauß bedanken, den die Juffis ihnen geschenkt haben, das war wirklich sehr niedlich!

Nach einem sehr leckeren Abendessen konnten wir dann endlich das erste Lagerfeuer dieses Sommerlagers genießen! Außerdem wurden die ersten Kommentare aus der Heimat vorgelesen, über die sich alle sehr gefreut haben😊

Den restlichen Abend haben wir entspannt bei der ein oder anderen Runde Werwölfe ausklingen lassen.

Viele Grüße und Gut Pfad,

Nora

 

Rover-Leiter-Lager Tag 7+8

Nach dem Bergfest ging es am Mittwoch auf einen weiteren Ausflugstag! Yeah! Es ging in die Eisriesenwelt nach Werfen- die größte Eishöhle der Welt! Zuerst ging es mit dem Privat-Shuttle (es gibt hier keine regelmäßigen Buslinien, wenn man den Bus braucht muss man sich vorher telefonisch anmelden, je nach Gruppengröße kommt dann entweder ein normaler 9-Sitzer, oder aber – wie wir begeistert festgestellt haben –  ein 18- Sitzer Mini-Bus mit getönten Scheiben der extremen Swag hat) zum Wanderparkplatz. Unser Busfahrer war begeistert von unserer Gruppe und hat zur Feier des Tages erstmal Tiroler Schlager angemacht- die Busfahrt war ein Fest! Im Anschluss ging es mit dem Touri- Bus zum Eingang der Eisriesenwelt. Von da aus nochmal 20 min zu Fuß zur Seilbahn, dann sind wir kurz mit der Seilbahn auf den Berg gefahren, um danach nochmal 20 min bei schönstem Bergpanorama zum Eingang der Höhle zu laufen. Dort angekommen mussten wir alle erstmal 3-4 Schichten Klamotten zulegen, denn in der Höhle herrschen Temperaturen um die 0°C. Dann ging es auch schon los auf die geführte Tour durch die Höhle. Der Eingang ist durch ein dickes Stahltor gesichert, und beim Öffnen kommt es aufgrund des Temperaturunterschieds zu einem starken Luftstrom, gegen den man erstmal kurz ankämpfen muss, bevor man in der Höhle steht.
In der Höhle selbst ging es dann auf 700 Stufen ca. 1 km tief in die Höhle, auf dem Weg gab es unterschiedlichste Dinge zu begutachten- die Urne eines Forschers, der in der Höhle begraben werden wollte, ein Mammut aus Eis und generell ganz viel Eis. Aber guckt euch die Fotos selber an, ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle!

Auf dem Rückweg sind wir dann noch auf einer Alm eingekehrt, und haben leckerstes Essen bei schönstem Panorama genossen. Zurück am Platz ging es erstmal gemeinsam ab in den Bach. Seit ein paar Tagen sind immer zur gleichen Uhrzeit wie unser Eisbad stattfindet Urlauber aus dem benachbarten Ferienhof ebenfalls am Bach. Anscheinend sind wir so eine große Attraktion, dass sie jeden Tag aufs neue begeistert ihr Handy zücken und unser Eisbad videographisch festhalten …. Das hält uns aber nicht davon ab, mindestens einmal am Tag in den Bach zu springen! Zum Abendessen gab es dann Spagetthi mit Linsenbolo, lecker wie immer :))

Der Abend endete schon früh für die meisten, da am nächsten Tag die heiß ersehnte Bergbesteigung anstand. Um 6:30 gab es ein kurzer Frühstück und dann ging es für die Wandergruppe Bergziege auch schon los in Richtung Eiskogel.

Nach einem Frühstück in unserem Essenscontainer ging es für die Wandergruppe Bergziege bereits um 7:15 Richtung Eiskogel, der von uns aus nächste, höchste Berg mit ca.2300 Metern Höhe. Vor uns lagen 1500 hm auf gut 9km gestreckt. Da dies unsere einzige, wirklich lange Wanderung war und wir natürlich unser pfadfinderisches Können unter Beweis stellen wollte, ging es ensprechend höchst motiviert in Richtung Berg. Der Weg führte uns mit minimaler Steigung die ersten 3,5km durch das an uns angrenzende Werfenweng hin zu einem Wanderparkplatz, wo der anstrengende Teil beginnen sollte. Ab hier ging es ungfähr 1 1/2 Stunden steil bergauf, bis wir schließlich um 9:00 das erste Mal in die Söldenhütte auf ungfähr auf 1550m einkehrten und uns mit einem zweiten Frühstück für die kommenden 800hm stärkten. Mittlerweile hatte auch die Sonne den Bergrücken erreicht und so ging es in praller Sonne auf ins hochalpine Gelände oberhalb der Baumgrenze. Der Weg war ziemlich steil und meist mit Schotter bedeckt, was uns auf dem Abstieg etwas zum Verhängnis werden sollte. Micha, der schon seit Beginn die Gruppe mit ungefähr 30m Vorsprung anführte, preschte voran, während die anderen in einem gemäßgteren Tempo folgten. Als wir dann auch die kleine Kletterpassage (laut Komoot ziemlich gefährliche Stelle) überwunden hatten, waren wir endlich auf unserem ersten kleinen Platteau angekommen. Dies war aber leider nur ein Etappensieg, da uns noch 300hm bis zum Gipfel erwarteten (seufz). Diese erklommen wir, immernoch geführt von Micha, mit einem immer gemächlicheren Tempo, während wir über die ziemlich beeindruckende Landschaft staunten und einige Höhlen (teilweise mit Schnee) entdeckten. Um 12:30 erreichten wir dann endlich das Gipfelkreuz des Eiskogels, dass man übrigens auch von unserem Platz aus sehen kann. Wir genossen etwas die sehr sehr sehr sehr beeindruckende Aussicht und wagten uns dann mit schon etwas schmerzenden Beinen an den Abstieg. Dieser verlief wesentlich schneller als unser Aufstieg, dies ging aber leider zu Lasten unserer Trittsicherheit (fast alle rutschten mindestens einmal auf dem Weg aus (Maya 5 mal), es gibt keine Verletzten, keine Sorge) und unserer Füße, die jetzt, gut ein Tag später, immernoch unglaublich wehtun. Auf dem Rückweg kehrten wir dann zum zweitem Mal in die (selbe) Alm ein und genossen ein frühes Abendessen, bevor wir die letzten 4km unserer Wanderung antraten. Um 16:30 erreichten wir nach 17km endlich unseren Lagerplatz, wo es direkt, ohne viel federlesen, in den Bach ging, um nach dieser anstregenden, aber unglaublichen Wanderung, unsere schmerzenden Füße und Beine etwas zu endlasten.

Während Wandergruppe Bergziege sich auf den Eiskogel quälte, startete Wandergruppe Gamswild etwas entspannter mit einem Frühstück am Platz in den Tag. Dann ging es gemeinsam zur Wengerau-Alm, zu der auch Annika mit dem Rolli mitkonnte und so ihre erste Alm- Erfahrung sammeln konnte! Von da aus ging es weiter mit einem 1:30h Aufstieg und 700 hm auf die Elmaualm. Hier wurde natürlich eingekehrt, und Anne hat den (ohne Witz) besten Kaiserschmarrn jemals gegessen, während Luise nicht glücklicher mit ihrer Brettljause hätte sein können. Frisch gestärkt ging es dann auf zum Abstieg durch den Wald, wo wir tatsächlich ein Gamswild in Natura gesehen haben!

Zurück am Platz ging es dann wieder in den Bach. Nach einer ausgiebigen Chill-, Dehn- und Schlafpause gab es zum Abendessen Tortellini mit einer Brokkoli-Pilz-Weißwein-Sahnesoße und Salat. Der Abend klang gemütlich am Lagerfeuer aus, wobei die meisten angestrengt vom Tag schon früh in ihre Schlafsäcke krochen.

Gut Pfad,

Maya, Vini und Luise

Rover-Leiter-Lager 2025: Tag 5+6

An unserem 5. Lagertag ging es wie schon angekündigt nach Salzburg. Die Leiterrunde fuhr schon etwas früher los, um in Salzburg gemeinsam zu frühstücken. Die Rover nutzten die Chance und blieben lange im Zelt liegen, und fuhren einige Stunden später dann hinterher. Der ÖPNV hier funktioniert wirklich einwandfrei! Für die Strecke vom Zeltplatz zum Bahnhof ruft man einen persönlichen Shuttle, der nur fährt wenn er gerufen wird – dafür ist man meistens als Gruppe alleine und wenn man Glück hat, fährt der Shuttle direkt bis zum Zeltplatz! Manchmal macht der Busfahrer sogar lokale Schlager an, um für extra gute Stimmung zu sorgen :)).

In Salzburg selbst haben wir ein bisschen die Stadt erkundet und den Humana unsicher gemacht ( und alle guten Sachen geplündert! Die Rover haben soviel gekauft, dass es sogar eine kleine Modenschau gab). Am Ende waren alle aber ganz schön müde und waren froh, als sie endlich wieder Land- anstatt Stadtluft schnuppern konnten. Zum Abendessen gab es Kartoffeln mit allerlei Toppings, von den Rovern vorzüglich vorbereitet. Danach ging es für die Roverrunde in den Wald, wo sie gemeinsam ihr Versprechen ablegten. Das Versprechen endete – wie soll es an unserem Platz anders sein- mit einem gemeinsamen spätabendlichen Bad im Bach. Am Lagerfeuer gab es dann eine Runde Tschai und eine kleine Singerunde, die meisten von uns krochen aber müde vom Tag schnell in die Schlafsäcke – schließlich stand am nächsten Tag unser Bergfest an!

Aufmerksame Mitleser*innen fragen sich jetzt bestimmt, warum das Bergfest an Tag 6 und nicht an Tag 5 stattgefunden hat- das kann ich auch nicht so genau erklären, das hat sich irgendwie einfach so ergeben und niemand hat es hinterfragt. Zum Frühstück wurden also Begriffslisten verteilt – diese mal unter anderem mit folgenden Begriffen: der frühe Vogel fängt den … , der Kollege!  oder auch das Lieblingswort der Roverrunde: Schere! (Sorry auf Jugendsprache, warum verstehe ich bis heute nicht, aber immerhin entschuldigen sich jetzt alle ständig bei allen für alles, weil Schere sagen inklusive der passenden Geste wirklich bisschen lustig ist).
Während des Nachmittages fing der Bauer an, die Nachbarswiese zu mähen- sehr zum Vergnügen der Geschwister Koch, die sich daraufhin mit  Cetirizin aus dem Leben ballern mussten und den restlichen Tag mit Klopapierrolle am Mann bzw. an der Frau verbrachten, um der Heuschnupfennase gerecht zu werden. Den restlichen Tag über wurde viel gechillt und ein bisschen geprobt, und viel gekocht! Ein Essens-Team Wechsel stand wieder an, und Benni, Ronja, Michi und Vini verwöhnten uns zum Mittagessen mit Kaiserschmarn. Abends gab es dann selbstgemachten und wirklich fantastischen Döner.

Zum Bergfest führten die Rover eine Ode an Jugendwörter inklusive Erklärungen auf, das Leiterteam 1 verkörperte die Roverrunde und entführte sie in Heidis Fußpalast, während das Leiterteam 2 Fresh D im Altenheim besuchte und sich der Geschichte des Kennenlernens seiner Frau annahm. Zum krönenden Abschluss bescherte Simon uns eine umgeschrieben Version von Hoch im Norden, in dem er den Jahreszeitenzyklus eines (nicht ganz so) bekannten Discounters vertonte. Der Abend endete wieder mit Tschai am Lagerfeuer.

Gut Pfad,
Luise

Rover-Leiter-Lager 2025: Tag 3+4

Nach dem grandiosen Tiramisu-Stullen Frühstück gab es am Samstag erstmal etwas Zeit zum Entspannen und Ankommen. Nachmittags gab es dann in guter alter Pfadfinder-Manier ein bisschen pädagogisch wertvolles Programm von den beiden Lieblings-Stavos persönlich vorbereitet. Zusammen haben wir ein wenig biographisch gearbeitet und uns danach gegenseitig und selbst ein bisschen besser kennengelernt. Davon gibt es – wer hätte es anders erwartet- leider kein einziges Foto … wir waren einfach zu vertieft ins Arbeiten.

Zum Abendessen gab es dann Quinoa mit einer Halloumi-Kichererbsen-Auberginen-Zuchini Pfanne, Zaziki und Salat. Im Anschluss wurden am Lagerfeuer die ersten intensiven Runden Werwolf des Lagers gespielt.

Weil die vorherigen Gruppen auf dem Platz leider in den letzten Wochen immer in der Nacht von Samstag auf Sonntag von den örtlichen Jugendlichen angegriffen wurden (Heringe ziehen, Steine werfen, Böller schmeisen, was man eben so macht als Jugendlicher), haben wir uns vorgenommen extra lange wach zu bleiben – das hat bis 3 Uhr super funktioniert, die restliche Nacht haben Andrik und Simon dann das Lager in der Großjurte bewacht. Aufgrund unserer strategisch sinnvoll platzierten „dieser Bereich ist Video überwacht“ Schilder , die wir extra dafür im Baumarkt erworben haben, und der erhöhten Polizei-Streifen-Präsenz im Ort haben wir aber – Gott sei Dank- keinen Besuch bekommen und können die restlichen Nächte jetzt beruhigt schlafen.

Am nächsten Morgen stand dann ein Lager-Leitungs-Wechsel an. Das Team aus Luise, Paula und Andrik wurde von den motivierten Rovern abgelöst, und nach einem leckeren Frühstück und einer Runde (schwerfälligem) Taxifangen ging es dann los an den See- unser erster Ausflugstag – Yeah!!. Nur ca. 15 min entfernt verbrachten wir den Tag bei angenehmem Wechsel aus Sonne und Wolken an einem kleinen aber feinen Badesee mit Rutsche und Sprungbrett und Pommes! Michi und Vini haben alle in Spikeball abgezogen und ein alter netter Mann hat uns mies im Volleyball rasiert. Zum Abendessen gab es Käsespätzle und Salat, und jetzt klingt der Abend wieder entspannt am Lagerfeuer aus. Morgen geht es für die Leiterrunde früh raus, denn es geht nach Salzburg, und weil man sich ja sonst nichts gönnt, gehen wir zusammen frühstücken (wer das wohl initiiert hat … :)). Die Rover halten das für einen überflüssigen Luxus und schlafen daher lieber aus und fahren später hinterher.

Bis ganz bald und Liebe Grüße nach Hause!
Luise

P.S: Andi, hast du das gegoogelt oder erkennst du Berge wirklich an ihrem Aussehen? Unser Bergblick geht in der Tat auf den Hochkönig :)