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Die Handy-Recycling-Aktion wurde erfolgreich beendet!

Artikel, Fotos und Termine — auf dieser Seite berichten wir über unsere Gruppenarbeit sowie von unseren Projekten und Lagern.

Jede Woche treffen sich unsere vier Altersstufen zu ihren Gruppenstunden und fahren immer wieder zu Ausflügen oder Lagern.

Mehr über uns und unsere weltweite Pfadfinderbewegung erzählen wir euch unter »Der Stamm«.

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Allzeit Bereit,
eure Pfadfinder Langerwehe

Rover-Leiter-Lager Irland: Tag 7 und 8

Am Samstag war wieder ein entspannter Lagertag. Am Morgen bauten einige englische Pfadfinder auf dem Nachbarplatz eine Jurte auf. Das war für alle ein unterhaltsames Morgenprogramm, da die Aufbautechniken sich deutlich von unseren unterschieden. Einige von uns nutzen die freie Zeit, um den See auf Kanus und Stand-Up-Paddling Boards zu erkunden, andere bauten sich ein Go Brett, wieder andere probierten das in Dublin erworbene Munchkin-Set aus. Das Wetter war für unsere Verhältnisse erstaunlich gut, es regnete nur ein paar Mal kurz.
Abends gab es, anlässlich Katharinas Geburtstag, ein grünes Thai-Curry, gekocht von Peter und Katharina. Dafür hatten sie in Dublin extra im Asia- Laden eingekauft. Es hat super lecker geschmeckt, nur die ein oder anderen konnten mit der Schärfe nicht so gut umgehen. Nach dem leckeren Thai-Curry wurde wieder in der Jurte gesungen und Werwölfe gespielt und in den nächsten Geburtstag reingefeiert. Neles neues Lebensjahr wurde mit einem Schoko-Fondue gefeiert, und wir vernaschtden einige Kilos an Obst.
Sonntags war es dann Zeit für unser Bergfest (wie die Zeit fliegt!). Wir teilten uns in Kleingruppen auf und übten über den Tag kleine Theaterstücke ein, in die wir unsere 8 vorher gewählten, auf diesem Lager neu entstandenen Running Gags einbringen mussten.
Zum Abendessen gab es Gemüseburger mit Bratkartoffeln, und nachdem sich alle ins Foodkoma gegessen hatten, war es Zeit für unser Abendprogramm. Weil es den ganzen Tag über nur geschüttet hatte, feierten wir unser Bergfest in der Scheune des Zeltplatzes. Nach dem ein oder anderen Lachkrampf (es waren aber auch wirklich farntastische Theaterstücke!) ging es wieder in die Jurte zurück, dort wurde weiter gefeiert, bis spät in die Nacht (beziehungsweise früh in den Morgen). Die ein oder andere Runde Tupfenbauer durfte dabei natürlich nicht fehlen, dieses Mal mit Tupfen aus den Tattoos aus der Bravo.
Zum offenen Frühstück heute morgen kamen die ersten um 11, die letzten um 13 Uhr aus den Kohten gekrochen, pünktlich zur Ankunft von Andi und Andrea. Unser Bergfest war also mal wieder ein absolut gelungenes Fest.

Gut Pfad,
Louisa und Luise

Rover-Leiter-Lager Irland: Tag 1

Tag 1-2: 11.-12. August

Nachdem wir in Langerwehe um 10.10 Uhr den Zug Richtung Düsseldorf genommen hatten, sind wir mit dem Flugzeug weiter nach Dublin geflogen, wo wir schon von unserem Busfahrer Gerry erwartet wurden.
Die Busfahrt zu unserem Zeltplatz am Lough Dan in den Wicklow Mountains war kurz und eng und noch nicht jeder hatte sich an den Linksverkehr gewöhnt.
Am Zeltplatz erwarteten uns bereits Libussa und Jonas, die schon seit Freitag auf dem Zeltplatz waren und die ersten Zelte aufgebaut hatten.
Angekommen ging der Aufbau direkt los und in Kürze standen alle 4 Kohten und die Schlafplätze konnten eingerichtet werden.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Kochen, da die irischen Gasanschlüsse nicht auf unsere deutschen Kocher gepasst hatten, kam unser Platzwart Zef und brachte uns einen Kocher vom Platz. Dann stand auch dem Abendessen nichts mehr im Wege und Andrik stellte treffend fest: „Ich weiß nicht, woran es liegt, aber auf dem Lager schmeckt jedes Essen so viel geiler als alles von zu Hause.“
Nach einer ersten kurzen Nacht wurden wir um 9 Uhr sanft von Peter geweckt und alle sind glücklich über den Geruch des ersten Lagerporridges munter aufgestanden.
Nach dem Frühstück ging es dann für ein paar besonders mutige das erste Mal in den Lough Dan. Trotz 11° C Außentemperatur hatten alle viel Spaß.
Jetzt sitzen wir in der trockenen Hütte der Rezeption und hoffen, dass das Wlan schnell genug ist um alle Fotos hochzuladen und gucken draußen dem ersten starken Regen zu.

Drückt uns die Daumen, dass das Wetter besser wird,
Gut Pfad,
Hannah und Luise

Pfadi Osterfahrt 2019

Am 23. April 2019 traf sich ein Teil der Pfadistufe um 8:00 Uhr am Pfarrheim, um zur diesjährigen Osterfahrt aufzubrechen. Noch ein wenig träge fingen wir an, den kompletten Inhalt unserer Rucksäcke nochmal neu zu packen, was bei manchen Pfadis für Bestürzung sorgte. Dabei wurden Dinge wie Kuscheltiere, Schminke, ein zweites paar Schuhe, überschüssige Sonnencreme  und eine Flasche Trockenshampoo aussortiert. Nachdem unsere Rucksäcke neu gepackt und mit dem Gruppenmaterial bestückt waren, ging es los in Richtung Bahnhof.

Nach der dreistündigen Zugfahrt, die wir mit Kuchen essen, Karten spielen, Planung der Einkäufe und Singen verbrachten, wobei Judith 10 € nachträglich zu ihrem Geburtstag erhielt, kamen wir in Niederlahnstein an. Dort gingen wir erst einmal einkaufen, wobei wir 5 € von einem Passanten erhielten, welche wir in Spaghetti-Eis investierten, und uns für die nächsten zwei Tage mit Lebensmitteln eindeckten.

Dann ging es zum Rheinsteig. Manche waren schon nach den ersten 100 Metern am verzweifeln (als wir noch garnicht auf dem Rheinsteig angekommen waren) – das konnte ja lustig werden!

Unsere 8 km lange Etappe führte uns nach einigen Auf- und Abstiegen auf einen Bergrücken, wo wir nach einer geschickten Abkürzung, die uns ein weiteren Berg ersparte, einen geeigneten Lagerplatz fanden. Während die Leiter begannen, die Planen zu knüpfen, suchten die Pfadis Feuerholz und Zeltstangen. Doch was war das? Eine Hutze war verschwunden! Diese tauchte auch an diesem Abend nicht mehr auf, sodass Mayas Poncho als Kohtenabdeckplane dienen musste. Trotzdem schafften wir es nach einiger Zeit die Zelte auf dem steinigen Untergrund aufzubauen und ein Lagerfeuer anzuzünden, um das Essen (Couscous-Salat & Würstchen: Pfadi-Grillparty!) zuzubereiten. Bei Kerzenschein und Gesang ließen wir unseren ersten Fahrtenabend gemütlich ausklingen. 

Nachdem die Leiter vor acht (!) unsanft aufgeweckt wurden, tauchte auch die verschwundene Hutze wieder auf. So konnten wir nach einem Frühstück mit Brot, Käse & Aufstrich alles wieder einpacken und auf den Rheinsteig zurückkehren.

„Und so geht es immer munter, Berge rauf und wieder runter…“ – Dies wurde am zweiten Tag schnell zu unserem Fahrtenlied und Lebensmotto. Die 15 km lange Etappe, auf welcher wir 750 Höhenmeter bezwingen mussten, schlängelte sich zwar durch bildschöne Landschaft, trieb uns aber auch den Schweiß ins Gesicht. Umso mehr freuten wir uns, als wir am späten Nachmittag unser Ziel erblickten: eine luxuriös ausgestattete Schutzhütte mit Grillhütte, fließendem Wasser der Marke Leatherman und einem wunderschönen Blick auf den Rhein. Ein regnerischerer, aber dennoch idyllischer Singeabend mit leckerem Essen (Reis mit Scheiß) bescherte uns schöne Erinnerungen an diesen doch so anstrengenden Tag.

Der nächste Morgen begann mit Porridge im Regen und sollte doch zum schönsten Tag dieser Fahrt werden. Nach dem Frühstück und Packen der Rucksäcke ging es zum Supermarkt, um unsere Vorräte aufzustocken und anschließend ein Stück Weg mit der Bahn abzukürzen. Im Zieldorf angekommen, kauften sich die Leiter ein wohlschmeckendes, alkoholisches Getränk (Wein, für den Abend!), während die Pfadis am Rheinufer Scherben sammelten. Für die Umwelt und so. Dafür wurden einige Hauspunkte vergeben. Wir füllten unsere Wasserflaschen am letzten Haus des Dorfes auf und betraten erneut den Rheinsteig, welcher uns direkt wieder einen Berg hinauf führte. Eine Kuhtränke ermöglichte uns eine herrliche Erfrischung nach einem schweißtreibenden Anstieg. Dann sind wir einfach weitergegangen und es begann der schönste Weg der Fahrt: ein schmaler Pfad, welcher sich am Hang entlang schlängelte und uns mit grandiosen Ausblicken belohnte. Nach einer kox’schen Pause und einem letzten Aufstieg, erreichten wir unser Tagesziel: eine Schutzhütte, mit der bisher schönsten Lage. Wir begannen sofort mit den Vorbereitungen für unseren letzten Abend: bereiteten unsere Schlafplätze, richteten die Schutzhütte ein, sammelten Feuerholz und schnippelten über ein Kilo Pilze. So verbrachten wir einen grandiosen Fahrtenabschluss mit Nudeln in Champignonrahmsoße, Tschai, Wein für die Leiter, Leckereien und vielen Liedern am Lagerfeuer. Amen.

Der Tag begann mit Frühstück im Bett und einer Probe (des Beitrags der Pfadis für den rheinischen Singewettstreit) vor der Schutzhütte mit applaudierenden Wanderern. Bei leider etwas schlechterem Wetter bezwangen wir die letzten Kilometer mit Leichtigkeit und nach einem letzten anstrengenden Anstieg erblickten wir zum ersten Mal von einem Felsplato aus das Ziel unserer Fahrt: Burg Rheinfels! Doch noch waren wir nicht angekommen… vorbei an Baby-Schafen und Schutzhütten führte unser Weg in das kleine Dorf St. Goarshausen. Von dort aus setzten wir mit dem Schiff über, wobei die Schifffahrt genau zwei Seemannslieder lang andauerte, und betraten schlussendlich den Grund und Boden von St. Goar, der Stadt, die immer gastlich war. In der Fußgängerzone gönnten wir uns noch eine Kugel Eis (Riesling-Wein-Eis für die Leiter!) und bezwangen schlussendlich den letzten Anstieg, der uns schlussendlich auf die Burg führte. Überglücklich und stolz darüber, den Weg zur Burg zu Fuß bezwungen zu haben, traten wir durch das Burgtor und steuerten den Stammplatz unseres Stammes an. Dort trafen wir auf die Rover, welche von Langerwehe aus über mehrere Tage mit den Fahrrädern angereist und schon vor uns angekommen waren und nicht viel später traf auch der Rest unserer Pfadirunde zusammen mit den Juffis mit dem Zug ein!

So ging zwar eine wunderschöne Fahrt zu Ende, doch begann zugleich das nächste Abenteuer: der Rheinische Singewettstreit auf Burg Rheinfels zu St. Goar!

Fotografiert haben wir auf der Fahrt übrigens mit zwei analogen Einwegkameras :-) 

Geschrieben von Maya, Judith & Nele

Uptown Pfad

Erinnert ihr euch noch an das Sommerlager letztes Jahr in Waldhambach? Mitten in der Pfalz begaben wir uns auf eine zweiwöchige Zeitreise mit Dr. Funk und SCOUTT 3000, quer durch die Zeitgeschichte um den Stammesfuchs zu finden.

Unsere Reise haben wir dokumentiert. In Videoform. In funkiger Videoform.

Wir präsentieren: Unser Tanz-Video aus dem Sommerlager 2018 in Waldhambach; »Uptown Pfad«!

Vorhang auf und viel Spaß!

This is the Pfad to Amarillo VII (2018)

Vielleicht erinnert ihr euch noch: Letztes Jahr waren wir im Sommerlager und hatte eine tolle Zeit in Waldhambach (es gibt Foto-Beweise).

Natürlich wäre so ein Langerweher Sommerlager kein Langerweher Sommerlager wenn wir nicht auch fleißig Videos gedreht hätten! Nach langer Reifezeit ist hier das erste – unser Traditionsvideo: Die Lagertour zu Way to Amarillo.

Et voila, Pfad to Amarillo VII:

Neuer Vorstand: Nele und Jonas

Am 01. April übergaben Daniel und Nancy auf der Stammesversammlung „das Ruder“ an Jonas und Nele, welche nun den neuen Vorstand unseres Stammes bilden.

Wir bedanken uns bei Daniel und Nancy für ihre Arbeit und ihr Engagement in den letzten zwei Jahren und freuen uns auf die Zeit mit den neuen StaVos!