In der Nacht auf Samstag deutete sich an, was wir dann am Samstag sehen konnten: Wir sind auf einem phänomalen Platz.
Der Eingang zum „Blidingsholms Gard“ ist ganz frisch neu gemacht. Helle Steine, sauber und überall süße, schwedische Häuschen.
Ein Stückchen weiter den Weg hinab fanden wir dann unsere Ecke: Platz Nummero 11 ist dich umrandet von Bäumen. Bis zur Toilette sind es drei Minuten, bis zu den Duschen sechs. Die Wiese ist frisch gemäht. Alles hervorragend also.
Neben den im Kreis herum hüpfenden Fröschen und dort, wo gerade kein Mückenschwarm die Luft durchlöcherte, bauten wir schon direkt nach unserem nahhaften Frühstück (Kaffee, Speck, Brot) die Zelte auf. Eigentlich hatten wir andere Aufstellungskriterien: Die Lagerachse musste stimmen, die Zelte im passenden Winkel zueinander richtig aufgebaut werden. Das Auge zeltet schließlich mit!
Die Schlafzelte und das Küchenzelt waren fix aufgebaut, aber unsere Aufenthaltszelte brachten etwas mehr Zeit: Eine Theaterjurte sollte zum Essen und eine Superjurte zum Herumsitzen benutzt werden. Kleine Problem an der Stelle: Wir hatten noch nie eine Theaterjurte aufgebaut.
Aber, kein Problem, ein Pfadfinder kennt kein „kann ich nicht“ und nach ein paar Stunden hatten wir die Zelte stehen.
Gerade als wir das letzte Dreibein der Großjurte fertig aufgestellt hatte, schallte ein Hupen über den Platz. Unser Bus war da.
Wohlerhalten sind alle Kinder auf dem Platz angekommen – 21:45. Macht bei Losfahrzeit von 6:00 knappe 16 Stunden. Alle waren froh, endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.
Das Gepäck schnell zum Platz gebracht, letzte Konstruktionen noch gebaut und um 23:00 machten wir die abschließende Runde für den Tag. Alle waren fix und fertig und um 0:00 war nur noch das leise Singen der Vögel über dem Platz zu hören.
Und irgendwer hat geschnarcht. Sicherlich.
Vielen Dank für alle Kommentare – macht weiter so! Ich werde alle weiterleiten, die es betrifft.




























