Erstes Video vom Sommerlager: Pfad to Amarillo III

2006 starteten wir im Baulager beim Abbauen unserer Zelte eine komische Sache: Wir drehten ein Video. 2008 im Sommerlager wiederholten wir es.

Und nach dem sie am Wochenende auf dem Diaabend des Sommerlagers seine Premiere hatte ist hier die dritte, die 2010-Inkarnation von »This is the Pfad to Amarillo«. Nummer drei.

Zwei Tage vor der Abfahrt, an einem der wenigen sonnigen Tage unseres Lagers, führen wir begleitet von fröhlicher Musik einmal quer durch das Lager. Der Start findet traditionell im Toilettenbereich statt – es geht weiter durch den Jurtenaufenthaltsbereich, am Lagerfeuerplatz vorbei, über der Holzhackstation, zwischen den Schlafzelten hindurch zum Lagereingang.

This is the Pfad to Amarillo III. Die Berglagerversion.

This is the Pfad to Amarillo III auf Vimeo

Schickt es weiter an eure Freunde, Verwandte und Kollegen!

(Und bald kommt dann auch das zweite Video unseres Lagers!)

Wölflinge auf Haik

Am Samstag den 03.Juli 2010 trafen sich acht Wölflinge und zwei Leiter um 13:00 Uhr am Pfarrheim um das erste Mal gemeinsam auf Wanderschaft zu gehen. Also machten wir uns bei ca. 35°C auf den Weg durch Langerwehe zum Klein Schönthal. Wenig später erreichten wir den Jüngersdorfer Wald, wo uns der Schatten eine dringend notwendige Abkühlung bescherte. Nachdem jeder noch einmal richtig gut getrunken hatte und die Sonnenmilch noch einmal aufgefrischt wurde, ging es weiter Richtung D’horn. Doch D’horn erreichten wir aufgrund eines aufkommenden Gewitters leider nicht mehr. In der alten Schule in Langerwehe mussten wir uns eine gute halbe Stunde aufhalten, bevor wir endlich zu Gerhard Moonen gehen konnten, um dort das legendäre Spiel Deutschland – Argentinien in der Scheune gucken zu können. Obwohl die Hunde, Rinder und Hühner für die meisten interessanter waren. Nach dem Spiel rafften wir uns alle, für den letzten Teil unserer Reise, auf und kamen um ca. 19:00Uhr im Klein Schöntal an. Nun wurde ein geeigneter Schlafplatz gesucht und anschließend das Lager aufgebaut. Während die Wölflinge fleißig ihre Zelte aufbauten, bereiteten die Leiter das „heiß“ ersehnte Abendessen vor: Hot Dogs! Nach gemeinsamen Aufräumen und Bettfeinmachen sollte um 22:00 Uhr eigentlich Nachtruhe sein. Doch wie es so ist, kann ein schlafender Wölfling erkennen, dass außerhalb des Zeltes Glühwürmchen herumschwirren. Also fingen wir nachts noch ein paar Glühwürmchen, ließen sie später wieder frei und gingen dann wirklich in den Schlafsack.

Am nächsten Morgen wurden die Wölfinge von der Sonne wach und die Leiter von den Wölflingen. Gestärkt durch das ausgewogene Frühstück, wurden die Zelte abgebaut und sich im Bach gewaschen. Mit aufgefülltem Proviant ging es dann durch das Schönthal zurück zum Pfarrheim in Langerwehe. Bei bestem Wetter und bester Laune kamen wir Mittags dort an und wurden von den Eltern begrüßt. Das war die erste Wöfling-Haik dieser Gruppe. Aber ich bin mir sicher das noch einige folgen werden.

74 Handys gesammelt!

Alle gesammelten Handys
Wow!
In der ersten Gruppenstunde nach den Ferien haben wir gestern gezählt, wieviele Handys wir seit Beginn der Aktion gesammelt haben.

Unglaubliche 74 Stück sind zusammen gekommen.
Wow! Das ist viel mehr, als wir gedacht haben.

Vielen Dank an all die fleißigen Handyeinwerfer in Langerwehe!

Weil wir von vielen Stellen gehört haben, dass sie in den Ferien nicht dazu gekommen sind, alle Handys in die Kisten einzuwerfen, haben wir uns entschlossen, die Aktion einen Monat zu verlängern!
Sprecht Freunde und Verwandte an und werft bis Ende September auch noch die letzten alten Handys in die Boxen!
Die Orte (Sparkasse, Post, Aral-Tankstelle, Gemeindeamt, Kirche) bleiben die gleichen, alles Weitere wie gehabt unter www.dpsg-langerwehe.de/handy/

Tag 16: Rückreise

Am Sonntag war es dann soweit: Die Heimreise stand vor der Tür.

Um 6:00 klingelte mein Wecker und ich weckte die Drinnen- sowie die Draußenschläfer, die dank des schönes Wetters am Vortag und in der Nacht sich dazu entschlossen hatten, draußen ohne Zelt zu schlafen.

Schnell gefrühstückt und letzte Sachen gepackt, und schon wurden auch Zeltplatz und Haus ihrer Endreinigung zugeführt. Blitzeblank ließen wir alles zurück.
Noch kurz getanzt und es startete um 8:15 der Bus Richtung Langerwehe – wo er 11,5 Stunden später ankommen sollte, aber das wisst ihr ja schon aus den älteren Beiträgen.

Es war ein tolles Sommerlager, auf das wir beim langsam wieder startenden Alltag immer wieder sehnlichst zurückblicken werden.

Hier geht’s weiter mit dem normalen Programm – bis auf zwei Videos, die wir während des Sommerlagers gedreht haben. Sie werden bald online kommen. Seid gespannt!

Tag 15: Abbau

Auch wenn das Ende des Lagers jetzt hinter uns liegt, möchte ich nicht missen, auch noch kurz von den letzten beiden Tagen zu berichten.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Abbaus. 10 Zelte abzubauen, Material und Küche zu ordnen braucht einfach seine Zeit – besonders wenn es in die Details geht.
So fingen wir früh an und endeten erst als auch langsam die Sonne unterging. Alles klappte hervorragend, dank der Hilfe aller.

Ich habe eine Kamera mitlaufen lassen und ein Zeitraffervideo aufgenommen:

Natürlich gibt’s auch Fotos:

Rover ‚Abschieds‘ Hike

Sonne, Regen und ganz viel Matsch, das alles begleitete uns auf unserer Hike, anlässlich der Verabschiedung der „Alt-Rover“, die sich nun in alle Winde verstreuen werden. Am 11. Juni starteten wir frohen Mutes auf den abenteuerlichen Weg durch die Eifel, der uns am Ende wieder nach Langerwehe führte. Nach einer warmen und mit den Fahrrädern sehr engen Bahnfahrt bis nach Blankenheim nahmen wir einen kleinen Umweg an diesem ersten Tag, der darauf beruhte, dass wir den Schildern nicht ganz trauten, noch mit Bravour. Als wir in Kall, dem Zielort unserer ersten Tagesetappe, eintrafen, erfreuten wir uns an einem sehr netten Pfarrheim, das uns dankenswerterweise komplett zur Verfügung stand. Bei Nudeln und Bier ließen wir den Abend mit anregenden Unterhaltungen ausklingen. Anschließend haben wir uns ins Bett, bzw. eher auf unsere Isomatten oder sogar den nackten Boden gelegt und eine Nacht geschlafen. Am zweiten Tag, dass heißt am Samstag, sind wir um zehn Uhr frohen Mutes bei viel Sonnenschein aufgebrochen. Die erste Rast machten wir an der Urfttalsperre und amüsierten uns auf dem Kinderspielplatz. Danach war der Wettergott uns allerdings nicht mehr wohl gesonnen und wir setzten unseren Weg im prasselnden Regen bis zum nächsten Etappenziel Woffelsbach fort, wo wir erstmal eine Pause einlegen mussten in der Hoffnung, dass das Wetter doch noch beschließt besser zu werden. Bei Pommes Frites und dem WM-Spiel Südkorea – Griechenland hofften wir jedoch vergebens. Das Wetter wurde, wenn möglich, nur noch schlimmer und auch die Strecke, speziell der letzte, sehr steile Teil bis nach Nideggen hoch, verlangte viel von uns ab. In Nideggen wurden wir jedoch von einer heißen Dusche erwartet, worüber wir uns alle sehr freuten, auch wenn wir zum Teil keine trockenen Klamotten mehr hatten, die wir danach noch anziehen konnten.

An diesem Samstagabend auf unserer Hike war für vier Leute unserer Gruppe auch der Zeitpunkt gekommen, das Roverversprechen abzugeben. Dieses wurde direkt an der Burg in Nideggen durchgeführt, wofür sogar extra aus den heimischen Gebieten noch Besuch erwartet wurde. Mit Nudeln und Pizza ließen wir den Abend ausklingen, um uns letztendlich wieder auf unseren Isomatten zu betten.

Den Sonntagmorgen starteten wir mit einem ausgiebigen Frühstück, das unsere Kräfte noch einmal neu erwecken sollte. Das wurde dadurch unterstützt, das diese letzte Tour bis nach Langerwehe erst steil bergab ging und dann parallel zur Rur sehr eben war, was uns sehr entgegen kam und endlich spielte auch das Wetter wieder mit. Auf unserer letzten Teilstrecke wurde unsere Gruppe immer kleiner, da nach und nach alle ihr auf dem Weg liegendes Zuhause ansteuerten.

Alles in allem kann man sagen, das dieses Erlebnis uns sehr zusammengeschweißt hat, und das es jetzt noch ein bisschen trauriger ist, die Gruppe zu verlassen.

Teilgenommen haben: Anna Frings, Katharina Cremer, Maren Kampmann, Daniel Samer, Alex Goldenbaum, Henrike Romstedt, Lisa Lehnen, Isabelle Reinhardt, Vera Vianden, Lisa Wesemann Besucht haben uns: Verena Rheinberg, Johanna Schneider