Rover-Leiter-Lager 2025: Tag 1+2

Der Tag der Leiterrunde fing schon deutlich früher an als der des Fahrtenteams- um 5:30 war Treffen zum Beladen des Hängers, der dieses Lager zum erstem Mal etwas an seine Grenzen kam, weil wir uns beim Packen nicht beherrschen konnten und Luxus wollten! Um 6:50 ging es dann in den Zug Richtung Köln, wo wir erstmal Katharina getroffen und uns sehr gefreut haben. Nach einer 10-stündigen Zugfahrt kamen wir dann Abends auch endlich am Platz an – die 3 Jungs sind zu Fuß vom Bahnhof hochgestiegen, Ronja und Luise haben sich dann doch für den Bus entschieden.

Als das Material um 20:30 auch endlich auf dem Platz angekommen ist, hieß es erstmal Anpacken und Ausladen. Während die Sonne langsam unterging, schleuderten Andrik und Vini 80% des Materials den Berg hoch, während die restlichen 20% von den anderen 14 Leuten hochgehieft wurde.

Als Hockerkocher und Gasflaschen ausgegraben waren, konnten die Rover endlich anfangen zu kochen, während der Rest die Schlafzelte aufbaute. Zum Abendessen gab es super viele Nudeln mit super leckerer Gemüse-Tomaten-Soße und Parmeeesaaan. Den Abend ließen wir entspannt am Lagerfeuer ausklingen. Kurzer Sidequest (wie die Rover (vermutlich nicht) sagen würden)): Unsere Feuerschale fällt dieses Lager etwas kleiner aus als gewohnt. Das liegt daran, dass die Rover einen Deal mit der Platzwärtin getroffen haben: Sie durften mit ihren Tarps schon eine Nacht früher auf den Platz, dafür müssen wir unsere Feuerschale am Ende des Lagers hier lassen. Weil unsere schöne Feuerschale dem Pack-Team leider etwas zu edel für diesen Deal war (ich hab sie ehrenhaft verteidigt, Simon Bauer!), haben wir die Alte ausgegraben- ohne Beine, aber Heringe machen den Job super!

Gestern ging es dann ganz entspannt um 10:30 mit einem späten Frühstück los. Außerdem gab es ein Geburtstagskind! Simon (hat für den Tag den Superhelden-Regenbogen-Geburtstagsumhang bekommen) ist 24 Jahre alt geworden, und zum Frühstück gab es stilecht erstmal eine Benjamin-Blümchen Torte (falls ich ein Foto davon finde, wird das noch nachgereicht!). Im Anschluss wurden die restlichen Zelte aufgebaut und das Lager eingerichtet und am Nachmittag noch die ein oder andere Runde 3 Chapters und Wizard gespielt. Unser Platz liegt auf relativ freier Fläche, und die Sonne hier oben knallt irgendwie anders, deshalb ging es dann noch in den Bach zum Abkühlen. Der ist einem Gebirgsbach angemessen wirklich richtig kalt, aber Eisbaden ist ja bekanntlich gut für die Gesundheit.

Zum Abendessen gab es Wraps mit Fajita-Tofu-Füllung, Guacamole, Käse und Bohnenpaste und es war wir immer vorzüglich. Auch davon haben wir leider keine Fotos- ohne Andi müssen wir noch lernen, dran zu denken alles wichtige fotographisch festzuhalten, aber wir arbeiten dran, vesprochen! Den Abend haben wir wieder gemütlich bei Lagerfeuer und guten Gesprächen ausklingen lassen.

Zum Frühstück heute haben wir (ich!) eine neue Kreation entwickelt – nach dem Chips-Gurken-Käse-Sandwich folgt jetzt die Tiramisu-Stulle! Gutes Brot, Frischkäse natur und ein in Kaffee getauchter Lotus-Keks – ein klassisches Rover-Leiter-Lager Produkt und wirklich nur wärmstens zu empfehlen. Darauf war ich so stolz, das ich sogar 2 Fotos gemacht habe.

Wir werden versuchen, uns hier möglichst regelmäßig zu melden und freuen uns auf ganz viele Kommentare von zu Hause :))

Gut Pfad,
Luise

 

Rover-Leiter-Lager 2025: Roverfahrt

Tag 1

Um 6:15 war treffen am Bahnhof um loszufahren. Leider mussten wir die nächste Bahn nehmen, da die erste ausgefallen ist(DB halt). Von Langerwehe sind wir Nach Köln gefahren, wo wir eine halbe Stunde umstiegszeit zum ICE nach München hatten. Von München sind wir dann nach Salzburg und von dort nach Pfarrwefen gefahren. Angekommen sind wir dann um 18:17 und sind direkt losgewandert. Wir sind zurerst am Wenger Bach entlanggelaufen und danach unseren ersten Berg hoch, um oben unsere erste nacht in einer Gartenscheune zu verbringen. In dieser sind wir gegen 21 Uhr angekommen und haben daraufhin zu Abend gegessen. Daraufhin haben wir tiefe gespräche geführt und dann geschlafen.

Tag 2

Nach einem viel zu frühen wecken durch Jäger, Simons`Wecker(den er vergessen hat auszuschalten(5Uhr)) und einem Jagthorn Konzert, hieß es aufstehen und Frühstücken. Daraufhin sind wir nach der Beschwörung des Bergs losgewandert zu unserem Tagesziel dem Speichersee, welcher 10,3 Kilometer entfernt war. Zum strart waren wir auf 740 Höhenmeter und der Speichersee lag auf 1440 meter. Da dies ein wenig anstrengend für den ersten tag war, haben wir uns entschieden, dass Laura Paul und ich(Micha) das ganze Gepäck nehmen und mit der Gondel 240 Höhenmeter einsparen. Von dort aus ging es aber 3,5 Kilometer steil Bergauf. Aber als wir dann oben saßen hatten wir eine schöne aussicht auf Werfenweng und das Tennengebirge. Dann konnten wir die ganze Zeit verhältnissmäßig flach laufen. Am Speichersee angekommen mussten wir leider feststellen, dass es dort keine Übernachtungsmöglichkeit gab. Daher sind wir den Berg schonmal runter zu unserem nächsten Tagesziel Hüttau gegangen und haben an jedem Haus geklopft, nur leider war niemand da. Erst als wir die 20kilometer überschritten haben, wurde uns eine übernachtungsmöglichkeit gegeben. Wir haben eine nicht all zu gerade hütte bekommen wo drei Personen drin Schlafen konnten, aber wir konnten es durch unsere Tarps vergrößen. Als alles vorbereitet war haben wir Nudeln mit Pesto gegessen und daraufhin geschlafen.

Tag 3

Nach so einem anstrengenden Tag wollten wir erstmal einen Ruhigen machen. Nach einem schmackhaften Frühstück sind wir im örtlichen Supermarkt einkaufen gegangen und sind dann losgegangen nach Eben im Pongau. Blöderweise waren alle vom vortag noch sehr Kaputt, sodass wir eine Route erstellt haben, wo nur wenig Höhenmeter vorhanden sind. Diese führte jedoch 6,44 Kilometer von insgesamt 10 Kilometern, über die Bundesstraße und diese hatte keinen Bürgersteig. Zudem war es auch noch sehr warm aber mit ein paar Pausen war es aushaltbar. Angekommen am Campingplatz mussten wir feststellen, dass er ein wenig teuer war, aber der Service war dafür top. Wir haben einen Pavillion, eine Feuerschale und Gratis Feuerholz bekommen. Nachdem wir aufgebaut haben, sind Anne, Matthias und Simon in den anliegenden Badesee gegangen und danach wurde ein Käserisotto gekocht. Daraufhin haben wir Feuer gemacht und der Abend gemütlich ausgeklungen.

Tag 4

Nach einer knappen Abstimmung ob wir den kurzen Weg mit wenig Höhenmetern oder den langen Weg mit vielen Höhenmetern nehmen, haben wir uns für den langen weg entschieden. Jedoch mussten wir zuerst noch Einkaufen, da uns das Essen langsam ausging. Der nächte gute Supermarkt war aber fast 6 Kilometer entfernt, doch zum glück hatten wir bis dahin noch keine Höhenmeter, sondern nur die pralle Sonne. Am Penny angekommen haben wir inklusive Einkauf eine stunde Pause gemacht, welche aber auch nötig war. Danach mussten wir nochmal 1,5km Bundesstraße laufen und sind dann auf den berg drauf. Der Vorteil war, dass es dort durch die Bäume schattig war und somit das Wandern nicht so unerträglich gewesen ist. Auf den weg nach oben haben wir dann eine verlassene Jagthütte gefunden, welche wir natürlich erkunden mussten.Nach einer guten Pause an der Hütte ging es aber wieder in den Endspurt. Paul und ich sind als erstes angekommen und der Rest 10 minuten später. An der Alm hatte man eine sehr schöne Aussicht auf die umliegenden Gebirge. Von dort aus hieß es wieder Schlafplatz suchen, welches uns alle an Tag 2 erinnert hat. Wieder haben wir an jeder Tür geklopft, wieder hat niemand geöffnet. Kurz dachten wir schon, dass wir wieder nichts finden würden, doch dann haben wir im wald eine geeignete stelle gefunden. Nachdem wir aufgebaut haben, wurden zum Abendessen genüsslich Wraps verspeist. Daraufhin wurde nach einer gemütlichen Gesprächsrunde geschlafen.

Tag 5

Für Paul und mich ging der Tag schon früh mit einer kleinen Spazierrunde los, da wir beide durch den nächtlichen Regen nicht schlafen konnten. Um 8:30 wurden dann Paula und Simon geweckt und eine Stunde später der Rest. Zum Frühstück gab es die restlichen Wraps. Nach dem abbau sind wir nach Wagrain, dem nächten Ort, gegangen, um dort einzukaufen. Jedoch kam nach dem Einkauf hieß es erstmal abschied nehmen. Denn während Paula, Simon und ich entschieden haben zum Lagerplatz zu wandern, wollten die restlichen Rover lieber mit Bus und Bahn fahren(die Memmen). Die Route welche wir uns erstellt haben führt über 2 Berge, den Öbristkopf(1411meter) und den Hochgründeck(1827meter). Da die restlichen Rover aber glücklicher Weise unser gepäck mitgenommen haben, waren die insgesamt 1480 Höhenmeter recht aushaltbar. Als wir am Gipfel des Hochgründecks angekommen sind haben wir an dem Heinrich-Kiener-Haus eine Pause gemacht, eine Almdudler getrunken und dann die letzten Meter auf den Gipfel des Berges. Da das Wetter glücklicherweise sehr gut war, hatten wir einen 360° Panoramablick auf die umliegenden Regionen und Gebirge. Nachdem wir die schöne Aussicht auf uns einwirken lassen haben, ging es auch wieder bergab. Man durfte dabei aber leider nicht die Aussicht begutachten, da es links von einem fast gerade runter ging. Wir haben es aber überlebt. Auf gut der hälfte der Strecke runter vom Berg wurde uns dann mitgeteilt, dass wir bitte in eine 3/4 Stunde vom Berg runter sein müssen, weil dann die Jäger anfangen zu Jagen(laut komoot brauchten wir zu dem Punkt noch 1,5 Stunden). Um uns die Zeit ein wenig zu vertreiben haben wir „wer bin ich“ und „welcher meme bin ich“ gespielt. Dabei mussten Simon und ich leider feststellen, dass Paula mit ihren 23 Jahren echt alt ist und keine der Memes kennt. Kurz vor Sonnenuntergang haben wir dann eine kleine Alpakafarm gefunden, wo wir natürlich nicht einfach dran vorbei  konnten, ohne sie zu streicheln. Kurz nach dem Sonnenuntergang sind wir dann unten angekommen und von da aus wussten wir, dass wir fast da sind. Jedoch mussten wir auch wieder 300 Meter nach oben, aber im vergleich zu dem was wir schon geschafft haben, war dies natürlich nichts. Um 9:40 sind wir dann am Platz angekommen, wo die restlichen Rover schon alles für uns vorbereitet haben. Der Abend wurde danach nicht all zu spät da wir alle schon sehr müde waren.

Tag 6

Endlich am Lagerplatz angekommen haben wir schonmal alles für die Ankunft der anderen vorbereit. Dazu gehörte auch das einkaufen fürs Abendessen, wobei wir leider feststellen mussten, dass der örtliche Supermarkt viel zu teuer ist und auch nicht die breiteste auswahl an Produkten hat. Außerdem sind wir im Restaurant essen gegangen und haben die Sonne genossen. Um ca. 18 Uhr sind Annika und Judith als erstes angekommen, eine halbe stunde Später Luise und Ronja. Nach einer weiteren halben Stunde kam dann auch, bis auf das Material, der Restan. Ab diesem Zeitpunkt konnte das Rover-Leiter-Lager endlich starten.

Sommerlager 2024: Tag 15 – Rückfahrt

Als die ersten Sonnenstrahlen unsere Gesichter erreichten, brach der letzte Tag des Sommerlagers an. Früher als sonst kämpften sich alle aus den Schlafsäcken um die letzten Abbauarbeiten vor dem Aufbruch vorzunehmen. Doch zuvor wurden noch die Schlafsachen zusammengepackt und gefrühstückt. Als alles soweit fertig war, dass der Nachtrupp den Rest alleine fertig machen konnte, machten sich alle Zugfahrer um ca. 9:40 auf zum Bus, was nur die erste Etappe der langen Heimfahrt war. Denn leider fuhren die Züge nicht wie auf dem Hinweg ohne viele Umstiege vom Schwarzwald nach Langerwehe und es musste auf den Schienenersatzverkehr zurückgegriffen werden. Glücklicherweise war uns das aber schon letzte Woche aufgefallen, weshalb Luise und Alex sich im DB-Service Center in Villingen den berühmten: Zugbindung aufgehoben Stempel abholen konnten, was uns sehr zugute kam.

Hier einmal den Ablauf der Heimfahrt:

9:40 Abreise am Platz

10:00 Bus zum Villinger Hbf

10:50 RE von Villingen nach Offenburg

12:30 ICE von Offenburg nach Baden Baden

13:15 Bus als Schienenersatzverkehr von Baden Baden nach Rastatt (der für die einen ein klimatisierter Reisebus war und für die anderen ein Linienbus mit nicht funktionierender Klimaanlage)

13:44 ICE nach Karlsruhe (Dank des guten Stempels!)

15:00 nach 1h Stunde Freizeit in Karlsruhe ICE nach Köln

18:47 RE von Köln nach Langerwehe (Juhu!!! nach etwas Verspätung endlich geschafft)

Wie man sehen kann, war das Ganze ein ganz schön langer Tag und jeder freute sich umso mehr auf eine Dusche und sein eigenes Bett.

In Langerwehe angekommen, gab es am Pfarrheim nur noch eine Abschlussrunde mit allen Kindern, da der Nachtrupp schon vor den Zugfahrern angekommen war und bereits alles ausgeladen hatte. Somit ging offiziell das Sommerlager 2024 zu Ende.

Damit Gut Pfad und bis zum nächsten Sommerlager!

Sommerlager 2024: Tag 14 – Abbautag

Der Freitag läutete das Ende des Lagers ein, denn nach der Morgenrunde und dem Frühstück ging es schon an den Abbau der Zelte. Für diejenigen die sich jetzt fragen, wo alle Kinder denn  die letzte Nacht von Freitag auf Samstag verbringen sollten, wenn alle Zelte abgebaut werden, gibt es eine einfach Antwort: unter dem wunderschönen Sternenhimmel, der in Villingen jede Nacht strahlt (inklusive Milchstraße!). Wie auch die Nächte zuvor war es sternenklar und der ein oder andere konnte während des Einschlafens Sternschnuppen beobachten. Aber keine Sorge für alle Frostbeulen unter uns, und alle die lieber ein Zelt über den Kopf haben wollten blieb die Großjurte stehen.

Aber bevor es mehr zur letzten Nacht gibt, springen wir nochmal zum Abbau zurück, denn nicht nur die Gruppenzelte mussten abgebaut werden, sondern auch das Lagertor, was zuvor fleißig errichtet wurde. Das Wetter zeigte sich mit wolkenlosem Himmel und 30°C mal wieder von seiner besten Seite, perfekt um die Zelte trocken abzubauen. Zum Mittagessen brauchten dann alle eine große Siesta, die schlafend und Werwölfe spielend verbracht wurde, bevor es Nachmittags dann mit den letzten Energiereserven weitergehen konnte. Als kleine Motivationsstütze gab es dann für alle noch ein leckeres Eis. Anschließend ging es ans Aufräumen des Rests, zum Schluss wurde dann auch noch das Küchenzelt abgebaut, womit nur noch die Großjurte auf dem Zeltplatzt stand (und der obligatorische Hockerkocher für den Kaffee am aller letzten Morgen). Da es damit kein Küchenzelt mehr zum Kochen gab und auch keiner mehr die Energie zum Kochen hatte, gab es als Überraschung für die Kinder zum Abendessen eine wohlverdiente Pizza.

Pünktlich um 18:30 war alles geschafft und nach dem Verzehren der Pizzen klang der Abend dann noch gemeinsam am letzten Lagerfeuer aus. Morgen gibt es dann nur noch einen kurzen Einblick von unserer Heimfahrt bevor dann alle wieder zuhause angekommen sind.

Gut Pfad und bis Morgen!

Sommerlager 2024: Tag 13 – Taufe

Hallo liebe Freunde!

Leider musste uns Marijke ganz, ganz früh schon verlassen, da sie noch unsere Großeltern besuchen fährt (falls ihrs noch nicht wisst, hey hier ist Ronja 😊). Etwas später machten sich leider auch noch Till und Falk auf den Heimweg, wodurch die Leiterrunde weiter schrumpfte. Aber dafür ist der 08.08 auch ein ganz besonderer Tag, denn Simon Kochus hat Geburtstag <3 :))))))))))) 23 wird der liebe Herr und hatte hoffentlich einen super tollen Tag…

Heute haben wir erst etwas ruhiger in den Tag gestartet, da die Juffis und die Wölflinge etwas übermüdet waren (aus gegebenem Anlass). Den Tag haben wir dementsprechend entspannt verbracht, mit einer Vorleserunde in der Oase (zum Einschlafen gedacht) und ganz viel freier Zeit :)

Während die Wölflinge viel gemalt haben und die ein oder andere Runde Wizard und Werwölfe gespielt wurde, hat die Leiterrunde für den Nachmittag etwas ganz Besonderes vorbereitet. Es war nämlich endlich Zeit für die diesjährige Lagertaufe!!! Whohooooo!!! Zwar waren es diesmal nicht so viele Täuflinge, aber es sollte ja trotzdem ein tolles Event werden. Es wurden 3 Wölflinge getauft (Ella, Leonie und Marie), ein Juffi (Oskar) und unser nicht mehr ganz so neuer Neuzugang in der Leiterrunde (Alex). Wie immer war viel Wasser, Matsch und das ein oder andere Hindernis Teil der diesjährigen Taufe, denn gemeinsam mit ihren Taufpaten mussten die Täuflinge einen Parkour bewältigen, um offiziell in unserem Stamm aufgenommen zu werden. Das Grand Finale war eine Wasserrutsche, und es war gut, dass am Ende alle genauso glücklich wie dreckig waren…

Aber damit war unser grandioser vorletzter Lagertag noch nicht zu Ende. Unter der Anleitung von Kronos dem Chronistendrachen und seiner Bücherelfen-Assistentin Stift fand auch der diesjährige Kleinkunstabend statt. Hierbei darf jede:r der oder die möchte etwas aufführen. Dabei ist es egal, ob es ein Kunststück, ein Sketch, ein Lied oder gar ein ganzes Theaterstück ist. Die Hauptsache ist, es ist unterhaltsam und das war es auch dieses Jahr wieder.

Neben einem Theaterstück der Wölflinge über Hunde und Handys, einer dimensionsöffnenden Tanzeinlage und zwei missglückten Bewerbungsgesprächen gab es auch eine Reihe an Improvisationstheater-Sketchen. Hierbei hatte aber niemand mit der Schauspielerischen Bereitschaft der jüngeren Generation gerechnet, weswegen die maximale Anzahl der Leute auf der Bühne auf 4 heruntergesetzt werden musste.
Außerdem hatten wir hohen Besuch, denn Bass-Björn und Hardcore-Helga hatten eine Reunion!!! Ahhh, kleiner Fangirl Moment meinerseits, aber da war ich nicht die einzige. Die beiden hatten wir zuletzt in Irland gesehen, wie aufmerksame Leser:innen bestimmt noch wissen, und uns seitdem immer eine Zugabe der besonderen Art gewünscht. Ihr neuer Song „Sommerlager“ war ein richtiger Banger und hat all unsere Erwartungen übertroffen.
Ein weiterer spannender Act war der der Roverrunde, die als Club der dichten Dichter unsere Ohren mit kontemporärer Poesie auf gute Weise „bluten“ ließen.

Der gesamte Kleinkunstabend war ein wunderbarer Abschluss für einen so ereignisreichen Tag. Als Ausklang hatten wir noch eine entspannte Singerunde bei Kerzenschein in der Oase und dachten mit einem lachenden und einem weinenden Auge an den morgigen Abbautag.

Ganz liebe Grüße und Gut Pfad!

Ronja

Sommerlager 2024: Tag 12 – Ausflug 2

Den heutigen Tag starteten wir mit überraschendem Regen, der einige Gruppen in Stress versetzte, da z.B. das Juffi-Zelt nicht so richtig stabil stand. Nach dem Frühstück kümmerten sich die betroffenen Gruppen dann darum, dass die Zelte abgespannt und regensicher waren.

Nach dem Frühstück und der Morgenrunde waren viele noch so müde vom gestrigen Ausflug-Tag, dass es direkt wieder ins Bett ging und sich ausgeruht wurde. Manche hatten dann aber trotzdem noch genug Energie, um wach zu bleiben und Kartenspiele bis zum Mittagessen zu spielen. Nach noch drei weiteren Runden Werwolf gab es dann alle Infos zum heutigen Stadt-Tag. Dann ging es endlich los und der ganze Stamm machte sich auf zum Bus. In der Stadt teilte sich der Stamm dann in seine Gruppen auf. Nun folgen noch kleinere Einblicke von jeder Stufe:

Wölflinge:

Nachdem wir alle in der Stadt angekommen sind, ging es für uns direkt los zur nächsten Eisdiele, wo wir alle ein leckeres Spaghettieis verschlungen haben. Nachdem wir alle neue Energie gesammelt hatten, ging es für uns weiter und wir schlenderten etwas durch die Stadt. Wir sind etwas durch die Geschäfte gelaufen, bevor es los zum nächsten Spielplatz ging, wo wir die restliche Zeit verbracht haben. Erschöpft ging es dann wieder zurück zum Platz.

Juffis:

Wir haben den Nachmittag in der Stadt ebenfalls mit unseren Gruppenleiter*innen genossen. Zuerst gings gemeinsam Eis essen, dann wurde etwas in verschiedenen Läden gebummelt. Anschließend gingen wir noch in einen Dönerladen. Nach dem chilligen, aber doch warmen Stadtausflug haben wir im Bus nach und nach die anderen Stufen getroffen und sind gemeinsam zurück zum Platz gefahren. Dort haben wir noch das leckere Abendessen (Nudeln mit vegetarischer Bolognese) verdrückt, was nach Eis und Döner doch recht beeindruckend war. (Autoren: Max und Nora)

Pfadis:

Für die Pfadis ging es erst zum Müller, um sich mit ein paar Fußballkarten auszustatten, bevor sie weiter durch die Geschäfte schlenderten. Im H&M bekam Kimi ein neues Outfit von den Pfadis zusammengestellt und danach ging es noch in die Eisdiele. Dort gab es dann ein Eis als kleine Abkühlung, wobei sich ein Pfadi doch lieber für die heiße Schokolade entschied. Nach der Stärkung wurde die Stadt noch etwas erkundet, wobei Matthias einen kleinen Abstecher in den Bach machte, wodurch er dann trotz heißer Schokolade zuvor noch eine Abkühlung bekam. Schlussendlich ging es dann mit dem Bus zurück zum Platz.

Rover:

Die Rover hatten einen etwas anderen Plan, sie verbrachten den Großteil des freien Nachmittags in einem Restaurant und planten die Geisternacht für die Wölflinge und Juffis, welche sie abends durchführten.

Dafür unternahmen sie erst eine kleine Nachtwanderung mit den Wölflingen, auf der sie ihnen eine Gruselgeschichte erzählten, bevor es zurück zum Lagerplatz ging, wo die Leiter mit Chai am Lagerfeuer auf sie warteten. Nachdem alle Wölflinge wieder gut angekommen waren und den warmen Chai sowie ein paar Lieder genossen hatten, ging es schon weiter. Die Rover weckten die Juffis auf und unternahmen eine ähnliche Nachtwanderung mit ihnen, die etwas größer als die der Wölflinge war. Ehe auch sie zurück zum Lagerfeuer kamen, und den Chai genossen war es schon spät geworden, weswegen alle am nächsten Tag etwas länger ausschlafen durften.

Während die Wölflinge und Juffis ihre Geisternacht hatten, feierten die Pfadis in Simons Geburtstag hinein. Es wurde schön gesungen und gelacht, bis es um Mitternacht eine leckere Benjamin Blümchentorte für Simon zum Geburtstag gab. Damit endet dann ein langer und ereignisreicher Abend.

Gut Pfad und bis Morgen!