Rover

Die Roverstufe der Pfadfinder Langerwehe setzt sich aus Jugendlichen im Alter von 16 bis 21 Jahren zusammen.

Was es heißt, Rover im Stamm Langerwehe zu sein, seht ihr unten. Vielleicht interessiert euch, was unser Diözesanverband und unser Bundesverband über Rover schreibt…

Rover- Leiter- Lager Irland: Tag 5

Dublin

Gestern Morgen ging es nach einem kurzen Frühstück gut gestärkt auf den Weg nach Dublin. Unser Lieblingsbusfahrer Gerry ließ uns am Stephens Green raus und wir machten uns auf die Suche nach einer Tourist-Information, da wir im Prinzip komplett ohne Plan nach Dublin aufgebrochen waren. Nach dem kurzen Besuch der Tourist-Information waren alle um einen Stadtplan reicher und wir machten uns in Kleingruppen auf den Weg, Dublin zu erkunden.
Während die Einen noch ein paar neue Klamotten kaufen wollten, die sie auf dem Lager vermissten (neue Regenjacken und Fleecepullis, dem irischen Wetter sei Dank), bewunderten die anderen die kulturellen Seiten von Dublin.

Wir besuchten die Christ Church Cathedral, die älteste Kathedrale in Dublin, und bewunderten in der Krypta die mumifizierten Reste einer Katze und einer Ratte, die in den Orgelpfeifen der Kathedrale gefunden worden sind. Zudem genossen wir die Ruhe im Park des Trinity College und besuchten die (kostenlose) Ausstellung zum Thema „Perfektion“ in der Science Gallery der altehrwürdigen Universität. Einige von uns gingen ins Naturkundemuseum, und wieder andere machten sich auf den Weg zum Guinness Brauhaus, nur um festzustellen, dass Wartezeit und Preis dann doch das Budget eines kleinen Pfadfinders übersteigen.
Eine Gruppe verschlug es sogar bis in den Phoenix Park, der ungefähr 40 Minuten außerhalb des Zentrums liegt (Soviel Zivilisation wie in Dublin hat sie vielleicht einfach ein bisschen überfordert, nach einer halben Woche Lagerleben). Zudem gab es dort das größte Obelisken Monument in Europa zu bestaunen!
Andere gingen in einen irischen Pub, um ihr erstes frisch gezapftes Guinness in Irland zu genießen.

Abends trafen wir uns dann wieder, um alle zusammen in einem Pub essen zu gehen. Auch Andi und Andrea, die erst am Montag zu uns ins Lager kommen werden um vorher noch ein bisschen Dublin zu erkunden, sind zum Essen zu uns gestoßen.
Gut gestärkt von Fish an Chips, Irish Stew und Messy Chips ging es dann wieder zurück zum Stephens Green, wo uns Gerrys Kollege wieder abholte. Nach einer sehr stillen Rückfahrt ging es für die Meisten direkt ins Bett. Ein Tag abseits von der Ruhe des Platzes, mitten im Chaos von Dublin, war für uns anscheinend doch ermüdender als gedacht.

Gut Pfad,
Luise

ps: hier auch noch ein Nachtragsgeburtstagsfoto von Louisa und der Pfannenkuchentorte!

Rover-Leiter-Lager Irland: Tag 3-4

An Tag 3 und 4 unseres Irland- Lagers haben wir die Zeit genutzt, um den Platz zu erkunden und unseren Lagerplatz auszubauen. Soviel Freizeit wie hier sind wir gar nicht gewöhnt, aber alle genießen es, zu lesen, Sudokus zu machen oder auf Erkundungstour zu gehen.

Die etwas stärker motivierten unter uns haben sich entschlossen, unser Lager zu verschönern. So entstanden ein Lagerturm, überdachte Sitzplätze zum Essen, eine Wäscheleine und ein Küchenregal aus dem Bauholz vom Platz.
Auch am zweiten Morgen haben ein Paar besonders Mutige sich wieder gewagt, der Kälte des Lough Dans zu trotzen und sind jetzt um ein starkes Immunsystem und ein paar Schürfwunden auf Grund der spitzen Steine reicher. Gott sei Dank sind die Duschen hier so heiß, dass sich die Kälte schnell wieder aus den Gliedern vertreiben lässt.
Einige Kleingruppen gingen auf Entdeckungstour der näheren Umgebung, um den See in seinem vollen Ausmaß zu bewundern. Dabei wurden auch die ersten Blutegel gefunden und freundschaftliche Kontakte zu den hiesigen, grasfressenden Bewohnern geknüpft. Das Wetter bleibt abwechslungsreich, heute war es zum ersten Mal so warm, dass man die kurzen Hosen auspacken konnte, nur um 10 Minuten später wieder die warme Wolljuja überzuwerfen. Seit wir angefangen haben diesen Artikel zu schreiben, haben sich Sonnenschein und Regenwolken bereits drei Mal ein Duell geliefert.
Auch unsere Zelte werden durch das Wetter auf eine harte Belastungsprobe gestellt, sowohl die Mädchenkohte sowie unsere Jurte sind schon einmal eingekracht (aufgrund von Materialverschleiß, nicht wegen mangelnder Expertise, das versteht sich von selbst!) und stehen dafür jetzt um so sicherer.
Unser aktuelles Küchenteam, Daniel, TucTuc, Mätthes und Till, haben uns in den letzten Tagen auch mit leckerem Essen verwöhnt. Es gab Mac´n´Cheese, Djuvic-Reis und Tzaziki mit extra viel Knoblauch, um die Midgies fernzuhalten, selbstgemachtes Pfannenbrot und Milchreis.
Gestern Nacht haben wir unseren ersten Lagergeburstag gefeiert. Zum 18. Geburstag von Louisa gab es eine Pfannenkuchentorte, mit extra viel Liebe gemacht.
Wir genießen die Ruhe und das entschleunigte Leben ohne festes Programm und frühes Aufstehen auf Grund von frühaktiven Wölflingen sehr (auch wenn das manche Wölflingsleiter etwas anders sehen). Morgen geht es aber wieder früher raus, denn unser Chauffeur und Lieblingsbusfahrer Gerry kommt uns um 9 Uhr abholen um uns nach Dublin zu fahren. Wir freuen uns schon sehr auf den ersten echten kulturellen Input und sind gespannt, was wir das nächste Mal zu erzählen haben!

Gut Pfad,
Daniel und Luise

Rover-Leiter-Lager Irland: Tag 1

Tag 1-2: 11.-12. August

Nachdem wir in Langerwehe um 10.10 Uhr den Zug Richtung Düsseldorf genommen hatten, sind wir mit dem Flugzeug weiter nach Dublin geflogen, wo wir schon von unserem Busfahrer Gerry erwartet wurden.
Die Busfahrt zu unserem Zeltplatz am Lough Dan in den Wicklow Mountains war kurz und eng und noch nicht jeder hatte sich an den Linksverkehr gewöhnt.
Am Zeltplatz erwarteten uns bereits Libussa und Jonas, die schon seit Freitag auf dem Zeltplatz waren und die ersten Zelte aufgebaut hatten.
Angekommen ging der Aufbau direkt los und in Kürze standen alle 4 Kohten und die Schlafplätze konnten eingerichtet werden.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Kochen, da die irischen Gasanschlüsse nicht auf unsere deutschen Kocher gepasst hatten, kam unser Platzwart Zef und brachte uns einen Kocher vom Platz. Dann stand auch dem Abendessen nichts mehr im Wege und Andrik stellte treffend fest: „Ich weiß nicht, woran es liegt, aber auf dem Lager schmeckt jedes Essen so viel geiler als alles von zu Hause.“
Nach einer ersten kurzen Nacht wurden wir um 9 Uhr sanft von Peter geweckt und alle sind glücklich über den Geruch des ersten Lagerporridges munter aufgestanden.
Nach dem Frühstück ging es dann für ein paar besonders mutige das erste Mal in den Lough Dan. Trotz 11° C Außentemperatur hatten alle viel Spaß.
Jetzt sitzen wir in der trockenen Hütte der Rezeption und hoffen, dass das Wlan schnell genug ist um alle Fotos hochzuladen und gucken draußen dem ersten starken Regen zu.

Drückt uns die Daumen, dass das Wetter besser wird,
Gut Pfad,
Hannah und Luise

Start des Rover-Leiter-Sommerlagers 2019

Am Sonntag, dem 11.08. startet unser diesjähriges Sommerlager. Wir fahren mit der Rover und Leiterstufe nach Irland an den Lough Dan.

Der Vortrupp hat den Lagerplatz bereits gestern erreicht und erwartet dort nun den Rest der Gruppe!

Wie in den Jahren zuvor möchten wir euch auch dieses Jahr hier wieder (unregelmäßig) mit Fotos vom Lagergeschehen versorgen. Auch auf Instagram könnte das ein oder andere Bild oder eine Story zu finden sein. Folgt uns also auch gerne unter @dpsglangerwehe!

Wir freuen uns über eure Kommentare, die wir auch in diesem Jahr wie gewohnt als »Nachrichten aus der Zivilisation«  in unseren Lagerrunden kund geben werden.

Wir freuen uns auf ein tolles Lager!

#irland19

Pfingstlager 2016

Dieses Jahr wurden wir von der Deutschen Waldjugend (DWJ) eingeladen an Pfingsten ihr Landeslager zu besuchen. So sind dann am Freitag, den 13. Mai 2016, einige Leiter und Rover als Vortrupp nach Würselen gefahren und haben die ersten Zelte aufgebaut.

Am Samstagmorgen ist der Rest des Stamms angereist. Alle Gruppen haben schnell ihre Schlafzelte aufgebaut, bevor dann um 11 Uhr das Lager offiziell von der DWJ mit der Morgenrunde eröffnet wurde.
Ab 13 Uhr wurden dann zwei Programmpunkte angeboten. Man konnte entweder als Gruppe an einer Haik teilnehmen oder sich an einem Forsteinsatz beteiligen.
Die Haik bestand aus einer etwa 5 Kilometer langen Wanderung durch den Wald mit insgesamt 10 Stationen an denen die Gruppen Punkte sammeln konnten. Sind sich zwei Gruppen begegnet konnten diese Stein-Schere-Papier um einen Punkt spielen. Die Teilnehmer des Forsteinsatzes bauten eine Müllfangstation in einem Bach und zimmerten Vogelhäuser zusammen. Den Abend haben wir gemütlich in unserer Jurte am Lagerfeuer mit Chai und viel Gesang ausklingen lassen.

Der Sonntag begann wieder mit einer Morgenrunde, in welcher der Tagesablauf bekannt gegeben wurde. Wer wollte, konnte einen Gottesdienst mit einer Taufe besuchen.
Um 14 Uhr startete dann der Singe- und Bläserwettstreit, an dem auch unsere Roverrunde teilnahm und zwei Lieder vorstellte. Am Abend kamen alle DWJ-Gruppen und unser Stamm zu einer Völlerei zusammen. Jeder Horst hatte eine Mahlzeit vorbereitet, wovon dann alle anderen essen durften. Dabei durften sich die Kleineren mit einer halben Minute Vorsprung auf das Essen stürzen, bevor es für alle eröffnet wurde.

Abgeschlossen wurde der Tag dann mit dem Landesfeuer, bei dem die Gewinner der Haik und des Singe- und Bläserwettstreites bekannt gegeben wurden. Aus unserem Stamm hatten zwei Gruppen an der Haik teilgenommen, wovon eine den dritten Platz belegen konnte. Unsere Roverrunde gewann den Singewettstreit in der Kategorie „unter 18-jährige“.
Des Weiteren wurden am Landesfeuer die neuen Mitglieder der Waldjugend getauft und sie bekamen ihre Halstücher. Außerdem wurden einige offizielle Ankündigungen gemacht, wie die Gründung eines neuen Horsts.

Nach einem glücklicherweise trockenen Abbau gab es dann am Montag noch eine Abschlussrunde mit der das Lager beendet wurde.

Edit Andreas, 31. Mai 2017: Auf der Website der Waldjugend gibt’s noch ein paar Fotos mehr.

Herbstfahrt 2015

Am Montag den 05. Oktober starteten 11 Pfadis und Rover in eine besondere Wanderung im Grenzgebiet zwischen Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Das erste Ziel war das Dreiländereck, der Punkt, an dem sich die Grenzen dieser drei Länder treffen. Nach einer kurzen Verschnaufpause in allen Ländern gleichzeitig, ging es weiter nach Hergenrath auf einen Naturcampinplatz in Belgien. Bei tollem Wetter konnten wir unsere Kohten aufbauen. Bis zum Abendessen hat es leider angefangen zu regnen, sodass nach einer guten Portion Klößen, Rotkohl, Apfelmus und Putengeschnetzeltem alle schnell in ihren Zelten verschwanden. Highlight beim Frühstück war das übrig gebliebene Apfelmus vom Abendessen! Aus Tassen geschlürft sogar ein echtes Gourmetessen! Wir besuchten die Esel und Ziegen des Campingplatzes und nutzen das vorerst letzte Mal den Komfort einer richtigen Toilette und Duschen. Wir blieben in Belgien und suchten uns unseren Weg durch Wald und Felder anhand einer Fahrradkarte zusammen. Nach etlichen Kilometern, Continue reading