Rover

Die Roverstufe der Pfadfinder Langerwehe setzt sich aus Jugendlichen im Alter von 16 bis 21 Jahren zusammen.

Was es heißt, Rover im Stamm Langerwehe zu sein, seht ihr unten. Vielleicht interessiert euch, was unser Diözesanverband und unser Bundesverband über Rover schreibt…

Winterlager 2012

 

Auch in diesem Jahr haben sich 14 mutige Pfadfinder, Rover und Leiter auf den Weg nach Nettersheim gemacht um den kühlen Temperaturen zu strotzen.

Am Freitag den 24.2.2012 wurden nachmittags die Autos mit Holz, Zelten, Fellen, Stroh…etc. beladen. Die Reise ging, wie die Jahre zuvor, nach Nettersheim.  Bei strahlendem Regen wurden die Sachen ausgeladen und begonnen die Jurte aufzubauen. Die einkehrende  Dunkelheit ließ uns diesen zum Glück nicht mehr sehen.  Doch trotz oder gerade wegen dieser Unannehmlichkeiten war die Stimmung bestens und die Großjurte stand nach kurzer Zeit besser denn je.

Als die Kleidung langsam vorm Feuer trocknete und die Temperatur in der Jurte langsam über die 15 °C stieg wurde das erste große Festmahl zubereitet.  Am Abend wurden alle Stämme begrüßt und kennengelernt um  später gemeinsam, mit Gitarren und Stimmgewalt, die Musikanlage der Nachbarn zu übertönen. Die Pfadis hatten die gute Idee den Samstag um 8 Uhr morgens mit Gitarre und Gesang wieder zu beginnen. Doch so hatte man mehr von dem wunderschönen sonnigen Tag, den jeder so gestalten konnte wie er wollte. Doch die meisten gingen zum örtlichen Supermarkt.  Bei Wanderungen, Klettern und Frisbee-spielen wurden die letzten Sonnenstrahlen genossen und anschließend die Feuer wieder auf Höchsttemperatur gebracht. Am Abend gab es erstmals ein gemeinsames Lagerfeuer mit allen Teilnehmern. Bis spät in die Nacht wurde gesungen, gelacht und sich alte oder neue Pfadfindergeschichten erzählt.

Der Sonntag war Abbautag. Alles wurde wieder verstaut, gefaltet, sauber gemacht und gepackt.  Die Strohballen wurden feierlich verbrannt und das Winterlager 2012 in Nettersheim war beendet. Ein sehr romantisches und uriges Lager. Nächsten Winter sind wir wieder mit dabei.

Bis Dahin

Seid allzeit bereit und Gut pfad

Peter Dick

 

 

Sommerlager 2012

Liebe Pfadfinderinnen und Pfadfinder,

bereits im letzten Jahr hatten wir es euch angekündigt: Wir fahren 2012 wieder in ein Sommerlager und zwar im Zeitraum vom 3.8. bis zum 19.8.2012.

Es wird dieses Jahr ans Meer gehen!!!! Es geht nach Bentveld in den Niederlanden. Der große Pfadfinderzeltplatz ist nur 3km von der Nordsee und ca. 30km von Amsterdam entfernt liegt. Es erwarten uns 16 spannende, abenteuerreiche und erlebenisreiche Tage.

Der Platz und die Umgebung bietet alles was man sich nur wünschen kann. Neben dem Sandstrand und der Weltmetropole Amsterdam gibt es noch vieles anderes zu entdecken. Der Zeltplatz wird bietet Platz für zahlreiche andere Pfadfindergruppen und liegt in einem kleinen Waldgebiet.

Größere Kartenansicht

Anmeldungen gibt es, nach Rückfrage, bei Peter oder Florian.

gut pfad

Peter

 

Vorbericht Winterlager 2012

Auch in diesem Jahr werden wir mit den Pfadis und Rovern am Winterlager in Nettersheim teilnehmen. Das Lager wird vom 24.-26. Februar stattfinden und angesichts der momentanen Temperaturen sicherlich eine sehr interessante Sache.

Lagerplatz

Das Winterlager in Nettersheim ist für uns Langerweher Pfadfinder schon fast zur Tradition geworden: Wir sind seit 2006 fast jedes Jahr dabei, wir mussten ein Jahr wegen einer dringenden Sturmwarnung aussetzen.

Der „Bezirk Eifel, Land und Freunde“ veranstaltet das Winterlager jedes Jahr auf dem Jugendzeltplatz als offene Veranstaltung. Das bedeutet, dass sich jeder interessierte Stamm dort anmelden und an dem Lager teilnehmen kann. Die Idee des Winterlagers gibt es seit etwa 20 Jahren, ins Leben gerufen wurde die Aktion von den Bezirken Aachen Land und Eifel (Name!) und fand zunächst auf immer wechselnden Plätzen statt, später hat sich der Jugendzeltplatz in Nettersheim als idealer Ort erwiesen und etabliert.

Am Winterlager im letzten Jahr nahmen etwa 70 Personen aus den Bezirken Aachen-Land, Eifel, Düren und Mönchengladbach teil. Dadurch, dass die Teilnehmer aus weiterem Umkreis zu dem Lager anreisen, bietet das Lager eine schöne Plattform, um sich Stammes- und Bezirksübergreifend auszutauschen, untereinander in Kontakt zu treten und gemeinsam zu feiern, zu spielen und zu singen.

Nicht zu verachten ist beim Winterlager auch der „Abenteuer-Faktor“: Nicht selten bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gilt es, Frost, Matsch und vielleicht sogar Schnee zu trotzen und sich mit einfachen Mitteln und unkonventionellen Ideen das Leben im Zelt so angenehm wie möglich zu gestalten. Ohne Lagerfeuer geht es dabei natürlich nicht, doch wie verträgt sich das Lagerfeuer mit dem Bodenbelag aus Stroh? Wie halten wir das Feuer die Nacht über in Gang? Was tun bei Wind, der unter den Jurtenplanen hindurchpfeift? Das sind alles Dinge, mit denen wir uns vor dem und während des Lagers beschäftigen müssen.

Nicht selten entstehen auf dem Winterlager interessante und einfallsreiche Konstruktionen: Angefangen vom selbst gebauten Ofen über eine Feuertonne mit angebautem Wasserkocher bis hin zum selbst gebauten Gyrosspieß mit Backofen findet man so Allerlei auf dem Platz.

Wir legen als Leiterrunde wert darauf, dass das Lager aktiv von allen Beteiligten gestaltet wird, es soll jeder einen Beitrag zum Gelingen des Lagers leisten. Deshalb wird das Lager in den Gruppenstunden vorbereitet.
Dieses Jahr werden wir wieder mit einigen Winterlager-Neulingen anreisen. Wir freuen uns sehr auf das Lager, es wird bestimmt spannend!

Herbstfahrt 2011

Vom 23 Oktober bis zum 28 Oktober waren wir, die Pfadis und Rover auf Herbstfahrt. Nach einigen Vorbereitungen ging es los. 

Erster Tag, es ist kalt...

Nachdem wir an der Autobahnraststätte am Elztal mit dem Auto abgesetzt wurden wanderten wir das Elztal hinab bis zur Burg Pyrmont, wo wir im Wald direkt am Wasser unser Lager aufschlugen. 

Unser Schlafplatz in der ersten Nacht

Kohte

In der Kohte - eng, aber warm.

Am nächsten Tag ging es bei sonnigem, aber kaltem Wetter weiter Richtung Burg Elz . 

Tag 2 - es geht los.

Nach einer langen Wanderung erreichten wir die mittelalterliche Burganlage, wo wir dann eine Traumhafte Landschaft genießen konnten. Da wir keinen Schlafplatz fanden, wurde uns von der Burgverwaltung die Telefonnummer eines Försters gegeben, der uns dann eine Grillhütte zur Verfügung stellte. Trotz der Regenschauer konnten wir die Nacht dank der Behausung trocken und warm verbringen. 

Die Grillhütte bei Tag

Unser Herd in der Grillhütte

Am nächsten Tag ging es Richtung Treis-Karden, wo wir unsere Vorräte auffüllen wollten.

Pause über Treis Karden

Ursprünglich hatten wir geplant, mit dem Bus von dort nach Burgen zu fahren, – den verpassten wir aber auf Grund der Einkäufe. So hatten wir das gleiche Problem wie am Vorabend: keinen Schlafplatz! Also schickten wir verschiedene Suchtrupps los um einen Lagerplatz zu finden. Letztendlich wurden wir von den Einwohnern Treis- Kardens zum Bürgermeister geschickt. Der stellte uns die ehemalige Knabenschule für die Nacht zu Verfügung. 

Die Knabenschule in Treis

In der Knabenschule

Nachdem die Fahrtenküche mal wieder besonders gut gelungen war, legten wir uns in den beheizten Saal schlafen. Nach einer erholsamen Nacht nahm uns am nächsten Morgen eine freundliche Pfadfinder-Busfahrerin mit bis nach Beulich, von wo wir dann bis zum Baybachtal gingen.

Burg Waldeck ist schon zu sehen - "nur noch" durch das Tal!

Steilhang!

Nach einer umständlichen aber spannenden Taldurchquerung gelangten wir zu der Burg Waldeck.

Burg Waldeck

Dort fanden wir unsere erste Duschgelegenheit, die wir sofort alle nutzten. 

Unser Herd auf Burg Waldeck

Nach einem tollen Abend mit Lagerfeuer, Gitarre und gutem Essen gingen wir auf weichen Matratzen im Nur-Dach-Haus schlafen.

Das "Nur-Dach-Haus" auf Burg Waldeck

Bei Sonnenaufgang machten wir uns auf zu unserem letzten Ziel. Wir gingen das Baybachtal hoch bis nach Gondershausen. 

Baybachtal

Höhle im Baybachtal - Gründungsort des Nerother Wandervogels

Unterwegs Richtung Gondor

Am Abend erreichten wir dann die Ruine der Rauschenburg, wo wir einen wortwörtlich rauschenden Fahrtenabschluss verbrachten.

Die Rauschenburg - versteckt im Wald

Auf der Rauschenburg

Unser Lagerplatz auf der Rauschenburg

Unsere letzte Strecke führte uns die Ehrbach-Klamm auf steinigem Wege hinunter bis zur Mosel. Von Brodenbach ging es dann mit Bus und Bahn zurück nach Langerwehe , wo wir dann als erstes laut singend in die Dorfkneipe einmarschierten. So beendeten wir diese abenteuerreiche Woche in einer beschaulichen Abschlussrunde.

Geschrieben von Jonas und Anna (Pfadi/Roverin)

Bauwochenende 2011

Ein großes Lager machen wir bei den Pfadfindern Langerwehe nur alle zwei Sommer – und so steht das nächste Lager erst 2012 an.
Trotzdem hat es uns dieses Jahr in den Fingern gejuckt, uns einen kleinen pfadfinderischen Traum zu erfüllen: Wir wollten unsere erste richtige Jurtenburg bauen. Am letzten Wochenende der Sommerferien machten wir daher kurzerhand ein Lager und luden ein zum Bauwochenende 2011.

Nachdem die Rover den Platz schon seit Montag ausgiebig bezeltet hatten, traf sich der Rest des Stammes am Freitagmittag. Wir bauten Schlafzelte auf und sortierten das Material für die Jurtenburg.
Von Förster und Bekannten hatten wir Holzstangen gekauft bzw. gespendet bekommen, vom Bezirk Düren und dem Stamm Funkenflug Laurensberg Jurtenplanen.
Wir kamen gut voran, so dass wir mit dem Aufbau der mittleren Supersupergroßjurte beginnen konnten. Am Freitagabend hatten wir schließlich das Jurtendach samt der 16 seitlichen Fichtenstangen auf 4,50 Meter Höhe stehen.

Am Samstag knüpften wir bei sonniger Hitze weiter. Seitenplanen dran, die beiden Jurten links und rechts von der Mitteljurte. Außerdem kümmerte sich eine Gruppe um ein Lagertor.
Am Spätnachmittag waren wir fertig mit dem Bau und konnten den Abschluss bei einem Lagerfeuer mit »Chai« befeiern.

Eltern und Freunden präsentierten wir am Sonntag unser Bauwerk bei einem Brunch, bevor wir es bei frisch einsetzendem Regen innerhalb von ein paar Stunden wieder abbauten.

Eine tolle Jurtenburg mit u.a. 56 Seitenplanen, die wir sicherlich noch ein mal aufbauen werden. Viel Arbeit, aber lohnenswert.

Vielen Dank auch an Gerhard Moonen, der uns beim Transport der Baumstämme unterstützte, sowie Frenny Simons, der uns die Wiese mähte.