Wir Langerweher entdeckten ja vor garnicht allzu langer Zeit unsere Liebe für Schwarzzelte.
Diese Liebe wurde immer inniger, kauften wir doch nach unserer ersten, kompletten Jurte kurze Zeit später eine zweite. Auch komplett und sogar mit Fensterverlängerungen der Seitenteile.
Zum Ausdruck bringen konnten wir unsere Liebe zu dem schwarzen Stoff durch die intensive Bemalung von eben diesem, nicht nur mit unserem Stammeslogo (das oben links in der Ecke dieser Seite!), mit unserem Stammesnamen, nein, liebenswürdig wie wir sind, gaben wir den neuen, größten Zelten unseres Stammes gar liebliche Namen: Bussard und Falke.
Doch leckten wir Blut beim Kauf der beiden Jurten und verliebten uns schier unsterblich.
Unser diesjähriges Baulager ist Anlass genug für uns, unsere Jurtenstaffel zu erweitern.
Pfadfinder Langerwehe proudly present:
Albatros.
Die Riesengarnele unter den Jurten, der Tieflader unter den Zelten, der Schaufelradbagger unter den Schlafgelegenheiten, der Kollos von Rhodos von Langerwehe. Quasi.
Unsere neue Großjurte, welche eigentlich nur aus einem neuen, dieses Mal schon fest zusammengenähten Dach besteht – die Seitenteile sind jurtentypisch modular anfügbar, bauten wir testweise teilweise auf der Pfarrwiese auf.
Hier sind ein paar Impressionen, inklusive gar monumentaler Videopräsentation Manuels.
Manuel präsentiert die Großjurte [Quicktime .mov, 1MB]







Pfingsten in Westernohe 2006 - Pfadfinder Langerwehe 06.06.06 12:56 Direktlink
[...] Wie auch schon im letzten Jahr um diese Zeit, zog es uns Langerwehe Pfadfinder in den Westerwald. Nicht, weil dort das Wetter besonders toll ist, nein, weil dort zu Pfingsten immer das große Bundespfingstlager stattfindet. Dieses Jahr mit einer Deligation der Rover und Leiter. Nachdem wir die Hürden einer in der Zeitlänge verdoppelten Autobahnhinfahrt, frei fahrbare Stücke unterbrachen gemeiner weise den Stau!, hinter uns gebracht hatten – Manuel und ich nutzten die Gelegenheit um exklusiv ein paar Popstars interviewen zu können – kamen wir auf dem Platz schließlich doch noch dazu, unsere Jurte aufzubauen. Gegen 23:00, man konnte gerade noch im Licht des Mondscheins erkennen, wie der eigene Atem gefror, stand sie schließlich: Unsere neue Großjurte. Ein monumentaler Augenblick. Der Samstag, den wir nach unterschiedlich langen und intensiven Schlafperioden schließlich begehen durften, brachte Abends schließlich das grandiose Konzerttheater. Ein Karaokecontest wurde gewonnen, von Thomas und dem Schiff übrigens, Spontantheater wurde ver- und gespielt und doch noch ein Konzert von einer Schülerband um eine Dreiviertelstunde überzogen. Aber das lohnte sich. Denn trotz einsetzendem Schönwetterregen rockten die Rockbusters den RockAltenberg. Leider ohne die Ärzte — also, ohne Lieder der Ärzte. Sonntagabend dann gab es das ruhige Gleichniss zum wilden gefeiere am Vortag: Den Campfireabend. (Achtung, Gefahr: Nicht nach Camp phonetisch trennen! Erst nach fire!) In der Arena wurden hinter einem riesigen Feuer kleine Stück aufgeführt, kleine Lieder gesungen, kleine Sketche gezeigt und Bilder verteilt. Leider ohne die Ärzte — also, ohne Lieder der Ärzte. Und leider auch sonst ohne die Großen der Mitsinglieder. Trotzdem ganz nett. Und trotzdem Gelegenheit, unser Lagerfeuer vor der Jurte nochmal so richtig anzustacheln. Nach mehreren Stunden des Feuerpimpings (böses Wort!) wurde es zu später Stunde brutalst wieder gelöscht. Die Sicherheit. Montag dann konnten wir relativ zügig unsere Jurte abbauen und relativ zügig den Weg nach Hause finden. Alle von uns? Nein, ein kleines Dorf in Gallien widersetzt sich der Richtung des römischen Imperiums. Aber das, liebe Kinder, erfahrt ihr in der nächsten Maus. Es bleibt zu erwähnen, dass meine angekündigten 30°C mit Dauersonnenschein wiedermal eine schier geniale Vorhersage meinerseits gewesen ist, wir goen on a Summer Holiday, dass sich auch in diesem Jahr an den Sanitären Einrichtungen nichts geändert hat, es aber ohne Dauerregen eine Toilettenbudenschlammverschmutzungsdichte von unter 0,8 gegeben hat, was durchaus eine Verbesserung zu den 1,4 vom letzten Jahr ist. Und es bleibt zu erwähnen, dass es geil war. Sweet home Westernohe! [...]
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