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Die Handy-Recycling-Aktion wurde erfolgreich beendet!

Artikel, Fotos und Termine — auf dieser Seite berichten wir über unsere Gruppenarbeit sowie von unseren Projekten und Lagern.

Jede Woche treffen sich unsere vier Altersstufen zu ihren Gruppenstunden und fahren immer wieder zu Ausflügen oder Lagern.

Mehr über uns und unsere weltweite Pfadfinderbewegung erzählen wir euch unter »Der Stamm«.

Bist du selbst aktiver oder ehemaliger Pfadfinder aus Langerwehe? Dann melde dich auf dieser Internetseite an

Allzeit Bereit,
eure Pfadfinder Langerwehe

Fronleichnam 2007

Nachdem wir im Jahr 2006 keinen Altar zur Fronleichnamsprozession (wie wir es z.B. 2005 taten) gebaut haben, waren wir am 7. Juni wieder zur Stelle.
Kurz nach Sonnenaufgang um 7:00 morgens trafen sich die Roverstufe und ein paar Leiter (und Ehemalige! :)) um auf dem Südlangerweher Bolzplatz hinter dem Friedhof einen Altar aufzubauen. Gestärkt mit Broten und Kaffee wollten wir ein freischwebendes Kreuz an drei vertikalen Stangen aufhängen, unter dem die Monstranz aufgestellt werden sollte.

Skizze vom AltarDie Aufgaben wurden verteilt, das Material ausgeladen, Knoten geknüpft, Löcher gebuddelt, Flaschenzüge vertaut.
Und tatsächlich, nach zwei Stunden hing das Kreuz in der Luft und die Dekoration war angebracht.

Die Prozession konnte kommen, die unerwarteter weise in doppelter Anzahl vorhandene Monstranz auf den dadurch nur noch wackeligeren Platz stellen — zum Glück ging da alles gut ;) — und nach getaner Arbeit zwanzig Minuten später wieder von dannen ziehen.
Aufgrund unserer überragenden Technik des Aufbaus war keine weiteren zwanzig Minuten später nichts mehr vom Altar zu sehen.
Es blieb nur ein Bolzplatz.

Hier eine Auswahl der von Vera geschossenen Bilder, die komplette Galerie gibt’s in meinem Picasa-Account.

Online-Tagebuch… Live-Ticker vom Jamboree-Gelände

Am Freitag, den 27.07. gehts ganz ganz früh (quasi mitten in der Nacht) los: erst mit der deutschen Bahn zum Flughafen Köln-Bonn und dann per Luftexpress nach Landon-Stansted/England.

Wir werden dann vermutlich erst einmal den gesamten Vormittag auf dem Flughafengelände wartend verbringen, in der Hoffnung, dass die anderen Mitglieder unseres Trupps (Nummer DEG006!) sich nicht allzuviel Zeit lassen. Denn erst wenn wir alle 36 beisammen haben können wir mit dem Shuttle-bus zum Jamboreegelände (noch einmal mindestens 1 bis 2 Stunden Fahrt) gebracht werden.

Vor Ort suchen wir dann fleißig unser Zeltmaterial und wenn das alles gefunden ist und wir Sack und Pack zu „Pitch 33“ im „Subcamp Fjord“, welches sich in „Hub Ocean“ befindet geschleppt haben, DANN können wir anfangen aufzubauen. Mal sehen, ob unser Training in Westernohe nicht umsonst war und jeder seinen Platz noch weiß… ;) Denn Aufbauen müssen alle Pfadis vermutlich alleine und ohne die Leiter (die allen Erzählungen zu Folge direkt zu irgendwelchen Orga-runden abgezogen und gleich mit jeder Menge Arbeit überhäuft werden) – ja an dieser Stelle dürft ihr Mitleid haben, sowohl mit den Mädels, als auch mit mir! :)

Wir werden bestimmt bis in die Nacht hinein unsere Jurtenburg (jaja – was richtig großes aus den Schwarzzeltplanen!) aufbauen und dann erschöpft ins Bett fallen. Wahrscheinlich werden wir trotzdem nicht einschlafen können, weil alles sooo aufregend war und die Polen auf der einen Seite und die Südafrikaner auf der Anderen bestimmt super nett sind und uns eigentlich noch eingeladen haben und überhaupt – hat schon jemand die Finnen gesehen? Die Mädels wollten doch ihre paar Brocken finnisch noch ausprobieren…

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Jamboree – Lageradresse

Hier ist unsere Postadresse, für alle von euch, die es kaum erwarten können uns Post und viele große Pakete zu schicken (mit allem, was wir vergessen haben mitzunehmen, oder was nicht mehr in die 15 kg Gepäckbegrenzung reingepasst hat) :)

Die Briefe an mich müsst ihr z.B. so adressieren:

to

Susanne Wolff

Tropp DEG 006

Subcamp Fjord, Pitch F33

21st World Scout Jamboree

Hylands Park

Chelmsford

Essex CM2 8WQ

UK 

Ganz schön lang, aber nur so kommt’s an :)

Das ist unser Subcamp!!!

Seit gestern Abend ist bekannt, in welchem Subcamp wir untergekommen sind. Das bedeutet auch, dass wir wissen, wer unsere Nachbarn sind, wen wir in unserem Subcamp kennenlernen werden und vor allem auch wo wir auf dem großen Jamboreegelände platziert sind – und es hätte uns wesentlich schlechter treffen können :)

Wir gehören mit unserem Trupp dem Hub „Ocean“ (es gibt 4 Hubs mit jeweils 4 Subcamps) untergekommen und dort platziert im Subcamp „Fjord“ unsere Subcamp-Farbe ist grün, das Maskottchen ist der Blauwal (wofür das gut ist, werden wir wohl noch erfahren…) :)

Platziert sind wir eigentlich ganz gut (siehe Karte). Das WorldScoutCentre, die Arena, das Global Developement Village und der Eingang sind in direkter Nähe. Das Warehouse, der Müll und Aquaville sind am anderen Ende – aber es gibt schlimmeres (ich möchte zum Beispiel nicht direkt neben dem Müll schlafen müssen) :)

Jamboree - Campsite map

Unsere direkten Nachbarn im Subcamp werden ein Trupp aus Polen und einer aus Südafrika sein. Ansonsten mit in unserem Camp (alphabetisch geordnet):

Albanien, Algerien, Austria, Belgium (2x), Brazil (auch nicht weit von uns weg), Bulgaria, Denmark, Egypt, Finland (ja, ich weiß – das freut euch am meisten ;) ), France, ein anderer Deutscher Trupp vom BDP, HongKong, Hungary (auch neben uns), India, Ireland, Italy (3x), Japan (2x), Korea, Mexico, Netherlands (2x), Norway, Poland, Portugal, Russia, Saudi-Arabia, Singapore, Schweitz, South-Afrika, Taiwan, UK (gleich 7x, einer davon auch neben uns) und die USA (4x, einer davon in der Nähe).

So ein paar mehr (jedoch sehr dürftige) Infos zum Subcamp gibts im Netz unter http://eng.thejamboree.org/site/fjord/.

Viel Spaß beim Vorfreuen (ich auf jeden Fall werde langsam kribbelig!)

Eure Susanne

Für interessierte hier noch das Tagesprogramm der Subcamps

Generationen-Brunch zum Scouting’s Sunrise am 5.8.

In diesem Jahr feiert die weltweite Pfadfinderbewegung ihr 100-jähriges Bestehen.
Es werde eine Reihe von Aktionen durchgeführt. Eine davon ist der „Scouting’s Sunrise“, bei dem am Sonnenaufgang das eigene Pfadfinderversprechen erneuert werden soll.

Wir nehmen diesen Tag zur Grundlage um mit allen Aktiven und Inaktiven, also dem Stamm, der Ritterrunde, dem e.V. und Ehemaligen einen Brunch im Töpfereimuseum zu veranstalten.
Der von uns als „Generationen-Bruch“ betitelte Morgen wird am Sonntag, den 5. August 2007 ab 10:00 im Töpfereimuseum Langerwehe (Pastoratsweg 1) stattfinden.

Für die Juffis und Rover findet am Abend zuvor ebenfalls ein Lagerfeuerabend, mit anschließender Übernachtung im Pfarrheim und Versprechenserneuerung zum Sonnenaufgang statt.
Leider können die Pfadis an beiden Aktionen nicht teilnehmen, da sie auf dem Jamboree in England ganz nah am 100-Jahre-Geschehen sein werden.

Ihr seid von der Ritterrunde, vom e.V. oder ein Ehemaliger? Dann seid ihr natürlich herzlich eingeladen! Sagt uns doch einfach kurz, informell bescheid, dass ihr kommt! Entweder hier in den Kommentaren, per E-Mail (Vera, Andreas oder Tobias) oder Telefon (Tobias: Langerwehe / 902520).

Der offizielle Einladungstext, der als Brief verteilt wurde, folgt:
———————————————–

Einladung zur 100-Jahre-Pfadfinden-Aktion:

»Der Generationen-Brunch«

Sonntag, 5. August 2007 ab 10 h, Töpfereimuseum Langerwehe

Im Jahr 2007 feiern wir weltweit ein Jubiläum: 100 Jahre Pfadfinden.
59 davon haben wir auch in Langerwehe miterlebt.
Dieses große Ereignis wird weltweit gefeiert, u. a. mit dem Scounting’s Sunrise.
An diesem „Gedenktag“ werden sich Pfadfinder auf der ganzen Welt treffen und ihr Pfadfinder-Versprechen erneuern.

Und auch wir wollen mit unserem Stamm, unserem e.V. und unserer Ritterrunde an diesem Ereignis teilnehmen!
Darum laden wir euch (Eltern und Pfadfinder) herzlichen ein, am letzten Sonntag der Schulferien mit uns zu frühstücken und unserer Pfadfinderzeit zu gedenken.
Bitte denkt an eure Kluft/Halstuch und sagt auch euren Pfadfinder-Freunden Bescheid!

Und noch etwas Besonders für Juffis, Pfadis, Rover und Leiter:
Am Abend zuvor, den 4. August wollen wir einen Lagerfeuerabend mit Übernachtung im Pfarr-heim machen. Nachts werden wir darüber hinaus beim Sonnenaufgang unser Versprechen erneuern.

Gut Pfad wünschen
Der Stammesvorstand und die Ritterrunde

PS: Mehr wie immer unter www.dpsg-langerwehe/2007/generationen-brunch

Natürlich Pfadfinden auf dem Windrad

„Natürlich Pfadfinden“ ist der doppeldeutige Titel der Jahresaktion der DPSG, in deren Rahmen sich in diesem und dem kommenden Jahr viele Pfadfindergruppen in ganz Deutschland mit dem Thema Ökologie und Nachhaltigkeit beschäftigen werden.

Da ist es selbstverständlich, dass die Mitglieder der Roverstufe (16-21-Jährige) der Georgspfadfinder in Langerwehe sich die Chance nicht entgehen lassen, sich aus nächster Nähe über die regenerative Energie Wind zu informieren. Am Morgen des 12. Mai ging es – organisiert von LUNA (Langerweher Umwelt Naturschutzaktion) – in Fahrgemeinschaften nach Aachen zum Windpark Vetschau.

DSCF0031

Dort steht ganz besonderes Windrad mit einer begehbaren Plattform – davon gibt es nicht viele Weltweit… Mit Gasmasken, wegen der möglichen Brandgefahr, erklommen die Pfadfinder die 296 Stufen der Wendeltreppe. Zwischendurch konnte man auf schmalen Zwischenebenen verschnaufen und sich über die Entstehung des Windparks anhand von Fotos, Bauplänen und Zeitungsartikeln informieren.

[mygal=windradbesichtigung]

Oben angekommen gab starker Wind und dadurch bedingt leichtes Schaukeln des Windrads, uns das Gefühl auf einem Schiff zu sein. Aber das war noch nicht das beste: „Die Aussicht ist einfach super“, stellt Janna fest, für die der Ausflug zusätzlich perfekt in ihr Referatthema über regenerative Energien passt. „Der Wind lässt die Felder wie ein grünes Meer mit Wellen aussehen.“ Bis nach Holland war der Blick frei. Doch es ging noch weiter bis in den höchsten Bereich des Windrads, indem Technikbegeisterte den Generator bewundern konnten und an den erwärmten dicken Kabeln spürten, dass der starke Wind seinen Dienst tat.
Insgesamt war dieser ungewöhnliche Ausflug mehr als gelungen und eindrucksvoll, resümiert die Gruppe, als sie nach knapp 300 Stufen wieder am Boden stand. Während die einen die Landschaft genossen haben, begeisterten sich die Anderen über die Technik und das neu errungene Wissen – so hatte man mit der Zukunftstechnik auf der einen und der Naturverbundenheit auf der anderen Seite gleich beide Seiten der Jahresaktion betrachtet.

Gut Pfad, Jana